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prüfungen ... |
berichte |
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| 05.05.2007 |
wesenstest |
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bestanden |
| 19.04.2008 |
begleithundeprüfung ( bhp/r ) teil a + b |
78 / 80 punkte 20|20|10|10|10|8 |
vorzüglich |
platz 1 |
01.05.2008 |
arbeitsprüfung mit dummies anfänger ( apd/r - a ) |
58 / 80 punkte 19|20|19|0 |
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n. b. |
24.05.2008 |
arbeitsprüfung mit dummies anfänger ( apd/r - a ) |
77 / 80 punkte 20|20|18|19 |
vorzüglich |
platz 1 |
20.09.2008 |
weserbergland - cup 2008 workingtest - anfängerklasse |
80 / 100 punkte 19|20|16|5|20 |
gut |
platz 6 |
27.09.2008 |
sennecup 2008 workingtest - anfängerklasse |
120 / 120 punkte 20|20|20|20|20 |
vorzüglich |
platz 1 |
11.10.2008 |
heidecup 2008 workingtest - anfängerklasse |
46 / 80 punkte 14|19|13|0 |
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n. b. |
19.10.2008 |
"am rothaarsteig" 2008 workingtest - anfängerklasse |
87 / 100 punkte 16|20|20|18|13 |
sehr gut |
platz 6 |
25.10.2008 |
den heyberg cup 2008 workingtest - anfängerklasse |
142 / 160 punkte 34|34|37|37 |
sehr gut |
platz 10 |
08.11.2008 |
eifel - ardennen - cup 2008 workingtest - anfängerklasse |
89 / 100 punkte 20|9|20|20|20 |
sehr gut |
platz 6 |
02.05.2009 |
wt - kamen 2009 workingtest - anfängerklasse |
97 / 120 punkte 20|20|18|0|19|20 |
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n. b. |
05.07.2009 |
miles and more 2009 workingtest - anfängerklasse |
103 / 120 punkte 12|16|20|15|20|20 |
sehr gut |
platz 11 |
11.07.2009 |
stormy weather workingtest - anfängerklasse |
116 / 120 punkte 20|20|20|18|20|18 |
vorzüglich |
platz 1 |
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lena wird außerdem die auszeichnung "the judges choice" zugesprochen |
08.08.2009 |
castle trophy 2009 workingtest - anfängerklasse |
78 / 100 punkte 20|18|20|0|20 |
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n. b. |
16.08.2009 |
wt - ab in den norden 2009 workingtest - anfängerklasse |
89 / 100 punkte 18|19|14|20|18 |
sehr gut |
platz 15 |
24.10.2009 |
drc - finale 2009 workingtest - anfängerklasse |
82 / 100 punkte 19|16|18|10|19 |
sehr gut |
platz 12 |
03.04.2010 |
arbeitsprüfung mit dummies fortgeschrittene ( apd/r - f ) |
69 / 80 punkte 20|17|13|19 |
sehr gut |
platz 2 |
17.04.2010 |
westwärts 2010 workingtest - fortgeschrittene |
80 / 100 punkte 19|14|20|8|19 |
gut |
platz 2 |
08.05.2010 |
CWT 2010 - Charity/Vita e. V. workingtest - fortgeschrittene |
99 / 100 punkte 19|20|20|20|20 |
vorzüglich |
platz 1 |
10.07.2010 |
stormy weater 2010 workingtest - fortgeschrittene |
51 / 80 punkte 15|17|0|19 |
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n. b. |
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drc workingtest - finale 2010 fortgeschrittene |
160 / 200 punkte |
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n. b. |
23.10.2010 24.10.2010 |
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15|20|19|20|19 16|0|18|18|15 |
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n. b. = nicht bestanden = 0 punkte in mindestens einer aufgabe
(bestanden am 05.05.2007 in Siegen) Die Bezirksgruppe Siegerland-Westerwald des Deutschen Retriever Club (DRC), unter der Sonderleitung der leiben Frau Marianne Möller, hatte für den 05.05.2007 einen Wesenstest organisiert, für den ich und Lena einen Startplatz erhalten hatten. Als Wesensrichter war Herr Karrenberg eingeladen worden. Was genau bei so einem Wesenstest geschieht, wie also die einzelnen Prüfungsaufgaben und deren Durchführung aussehen, ist sicherlich schon zigfach beschrieben worden, weshalb ich an dieser Stelle eher auf interessante Äußerungen des Richters, auf das Verhalten der Hunde und darauf, welchen Sinn ein Wesenstest hat, eingehen möchte. Wer den Ablauf so eines Testes noch nicht kennt, der kann sich hier direkt zur Wesenstestordnung des DRC weiterleiten lassen. Hier erhält mensch einen guten überblick über die einzelnen Prüfungsfächer des Tests. Außerdem wurde Lenas Wesenstest per Video mitgeschnitten, das Sie weiter unter finden. Wie der Name des Testes schon sagt, soll dieser Aufschluss über das Wesen des Hundes geben. Doch die Beurteilung des Wesens des Hundes ist mitunter schwieriger, als es sich zunächst anhört. Der Test ist Anfang der 70er Jahre entwickelt worden und wurde seitdem im Grunde nicht verändert. Da schon damals die berechtigte Kritik geäußert wurde, dass bei der Zucht zum Teil ausschließlich Augenmerk auf das Erscheinungsbild der Hunde, kaum aber auf ihr Wesen gelegt wurde, und sich somit Wesensschwächen in bestimmten Rassen nachweislich manifestierten, sollte ein Testverfahren angeborene von erlernten Verhaltensweisen abgrenzen, um Hunde mit genetisch disponierten Wesensschwächen aus der Zucht ausschließen zu können. Den ersten Wesensrichtern fiel also die Aufgabe zu, festzustellen, welche Bestandteile der zu beobachtenden Verhaltensweisen genetisch bedingt, und damit zuchtrelevant sind, und welche Bestandteile des gezeigten Verhaltens im Test auf Erfahrungen des Hundes beruhen, also erlernt und damit zuchtirrelevant sind. Man weiß heute, dass die Zusammenhänge wesentlich komplexer sind. Früheste Erfahrungen des Hundes, mit Umweltreizen im weitesten Sinn, machen ein Auseinanderdividieren von Erbanlage und Erfahrung kaum möglich. Nach Feddersen-Petersen ist der Test aus heutiger Sicht der Ethologie außerdem zum Teil vermenschlichend und erfasst natürlich nur das am Prüfungstag gezeigte Verhalten in einer Art Momentaufnahme. Der Wesensrichter hat keine Möglichkeit den Hund über einen längeren Zeitraum, im Sinne von Tagen oder Wochen, zu beobachten. Dennoch ist der Test natürlich nicht ohne Sinn und Zweck. Es ergeben sich aber aus den oben genannten Schilderungen einige überlegungen, mit denen man sich auseinandersetzen sollte, wenn man seinen Hund in einen Wesenstest führen möchte oder überlegt, ob es überhaupt nötig ist, seinen Hund in so einen Test zu führen. Ein Züchter ist verständlicherweise tendenziell eher bestrebt, dass ein Hund aus seiner Zucht den Test besteht, da dies natürlich für die von ihm gewählte Verpaarung und damit für seine züchterische Weitsicht und für seine Zuchttiere spricht. Ebenso hat jemand, der mit dem vorgestellten Hund später züchten möchte, ein entsprechendes Interesse daran, den Test zu bestehen. Zuletzt gibt es da noch die Gruppe derjenigen Hundehalter, die der Meinung sind, dass dieser Test für den eigenen Hund unnötig ist, da keinerlei Ambitionen bestehen, mit dem eigenen Hund zu züchten. All diese Ansätze sind in meinen Augen zwar verständlich, bzw. im Sinne der Zucht berechtigt, führen aber mitunter am eigentlichen Ziel eines Wesenstestes vorbei. Ein Wesenstest ist keine Veranstaltung in der der Hund eine Leistung zeigen soll. Es sollte dem Halter demnach nicht in erster Linie um das Bestehen des Testes gehen, sondern um eine möglichst objektive Beurteilung seines Hundes und damit um die Chance eines besseren Verständnisses und um neue Ansatzpunkte bezüglich des Zusammenlebens mit ihm. Je jünger der Hund ist, desto weniger wird er erlerntes, auf Erfahrungen beruhendes Verhalten zeigen. Beim Wesenstest des DRC können Sie ihren Hund bereits teilnehmen lassen, wenn er den 9. Lebensmonat vollendet hat. Er sollte jedoch die Geschlechtsreife erlangt haben. Werden vom Richter Wesensauffälligkeiten diagnostiziert, haben sie es bei einem eher jüngeren Hund tendenziell einfacher an Problemen zu arbeiten, als bei einem eher älteren Hund, bei dem sich über einen langen Zeitraum Unsicherheiten oder ängste tief verankert haben. Ein spezielles Training für den Wesenstest ist damit nicht empfehlenswert, da durch die Konditionierung auf die Reize, mit denen der Hund im Test konfrontiert wird, seine genetischen Anlagen verschleiert werden. Dennoch findet im Grunde natürlich Training statt, indem zunächst Ihr Züchter, später Sie, wie in vielen Büchern beschrieben, den Hund behutsam durch die Präge- bzw. Sozialisierungsphase führen, in denen der Hund vorsichtig an Umweltreize herangeführt wird. Auch hier wird noch einmal deutlich, dass sich genetische Anlagen und erlerntes Verhalten nicht ohne Weiteres von einander abgrenzen lassen. Das Bestehen oder das Nichtbestehen des Testes sollte damit für Ihr weiteres Zusammenleben mit Ihrer Fellnase völlig irrelevant sein. Relevant sind nur die Erkenntnisse, die Sie aus diesem Test ziehen können und die Ihnen die Möglichkeit geben, den Umgang mit dem Hund für die Zukunft zu überdenken und in gegebenem Fall unter Zuhilfenahme professioneller Trainer, in die richtigen Bahnen zu lenken. (Zitat von Herrn Karrenberg: "Auch bei Nichtbestehen des Wesenstestes bleibt Ihr Hund natürlich der beste Hund der Welt!!") |
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Ich wünschte, ich könnte Ihnen hier eine vollständige, exakte Liste liefern, mit deren Hilfe Sie beobachtetes Verhalten im Wesenstest deuten könnten. Doch das sichere übersetzen der Hundesprache ist eine äußerst komplexe Angelegenheit. Wie so oft ist die Gesamtsituation sehr viel mehr, als die Summe ihrer Einzelteile. Es ist mittlerweile schon fast ein alter Hut, dass z.B. ein wedelnder Hund nicht zwangsläufig freudig erregt sein muss. Erst die Frage nach aktuellen Umweltreizen, nach dem Befinden des Hundes, nach Haltung seiner Ohren, seines Kopfes, seiner Rute, seines Körpers usw., gibt Hinweise auf sein tatsächliches Befinden. Leider ist meine Erfahrung hier eher rudimentär. Dennoch möchte ich versuchen, einige Zusammenhänge zwischen Reizen und in der Folge gezeigten Reaktionen des Hundes zu schildern, die der Richter am Tag unseres Wesenstestes kommentierte. Vielleicht können Sie bei ihren nächsten Verhaltensbeobachtungen meine Schilderungen wiedererkennen und Deutungsansätze nachvollziehen. Beobachtetes Verhalten: Der Hund weicht nach einem Reiz deutlich zurück oder läuft einen Bogen. Hintergrundinformation: Als Beobachter ist man versucht, die Geschwindigkeit und die beim Ausweichen zurückgelegte Distanz als Zeichen dafür zu deuten, wie stark beeindruckt der Hund ist. Hohe Bewegungsintensität und/oder große Distanz könnte bedeuten, dass der Hund stärker beeindruckt ist, langsameres Zurückweisen und/oder geringere zurückgelegte Strecke könnte bedeuten, dass der Hund weniger beeindruckt ist. Doch, Sie vermuten es wahrscheinlich bereits, so einfach lässt sich hier keine Regel aufstellen. Der Beobachter muss hier zunächst ein relativ gutes Bild vom Hund darüber haben, wie agil dieser ist. So kann ein hoch bewegungsfreudiger Hund, der relativ wenig beeindruckt ist, nach Reizeinwirkung, eine deutlich größere Distanz zurückweichen, als ein träger Hund, der wesendlich beeindruckter ist. Um nach dem Reiz das Befinden des Hundes einschätzen zu können, gilt es, neben der Deutung der Körpersprache, festzustellen, wie nachhaltig sich der Hund beeindruckt zeigt. Beobachtetes Verhalten: Der Hund verbeißt sich in das vor ihm herumwedelnde Handtuch und lässt dieses, während vom Handler weiter daran herum gezogen wird, nicht los. Hintergrundinformation: Das kann schon recht rabiat aussehen und der Beobachter könnte Ansätze eines unerwünschten Kampftriebes vermuten. Die Beschränkung auf die Beobachtung des Zubeißen reicht auch hier nicht aus, um den Hund richtig einzuschätzen, denn der Hund fühlt sich eventuell und solange das Handtuch in Bewegung ist, weiterhin zum Spiel aufgefordert. Ein einfacher Test gibt nähere Auskunft. Dabei unterbricht der Handler das Spiel, indem er das Handtuch abrupt still hält und nun beobachtet, ob der Hund ebenfalls inne hält und das Handtuch freigibt oder weiterhin verbissen bleibt oder nachfasst. Interessant finde ich auch noch die Abgrenzung der Begriffe Misstrauen, Unsicherheit und ängstlichkeit und welches Verhalten der Hund dabei zeigt. Misstrauen: Das Verhalten, das Aufschluss darüber gibt, dass der Hund relativ wenig beeindruckt ist, ist das Misstrauen. Dabei ist der Kopf und der Körper des Hundes in Richtung des Reizes ausgerichtet. Die Bewegungen des Hundes greifen eher wenig Raum. Oftmals bleiben die Vorderläufe des Hundes mehr oder weniger stehen und lediglich das Hinterteil ist in mehr oder weniger hoher Intensität in Bewegung. Unsicherheit: Hierbei bleibt der Kopf und der Körper ebenfalls in Richtung des Reizes ausgerichtet. Doch die Bewegungen sind raumgreifender. Das wiederholte Vor- und Zurückgehen, mitunter in unterschiedlich ausgeprägter Form und Intensität, zeigt den Interessenkonflikt in dem sich der Hund befindet. ängstlichkeit: Hierbei richtet sich der Hund nicht mehr in die Richtung des Reizes aus, sondern steht seitlich, mit seiner Flanke zum Reiz. Der Hund bereitet in dieser Art und Weise Fluchtverhalten vor. Das seitliche Positionieren lässt eine kürzere Einleitung der Flucht zu. Nicht im Ansatz erheben meine Schilderungen den Anspruch auf Vollständigkeit und wie oben schon erwähnt, zählt in jeder beobachteten Situation das Zusammenspiel aller Parameter des Hundes und der Umwelt. Außerdem sind meine Beschreibungen, nicht zuletzt auf Grund ihrer Kürze, wohl eher laienhafter Natur. Wenn Sie einen wissenschaftlichen Einblick in den Wesenstest erhalten wollen, sei Ihnen das Buch "Hunde und ihre Menschen" von Feddersen - Petersen empfohlen. Meine Meinung zum Buch können Sie hier lesen.
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Lena hat sich im Wesenstest von einer ihrer besten Seiten gezeigt und damit in meinen Augen schamlos den Wesensrichter geblendet. Im Alltag bekommt sie von mir mitunter deutlich weniger Punkte. So ist im Protokoll des Wesenstestes an einer Stelle der Begriff "spielerisch-widerstrebend" angekreuzt. Ich denke, dass es sich hierbei um Lenas Lebensmotto handelt und dies würde ich wohl ohne zu zögern unterschreiben. ;-) Aber einmal ganz im Ernst, bei genauem Lesen des Protokolls des Wesenstests, bin ich erstaunt darüber, wie gut der Richter Lena einzuschätzen wusste. Lenas leichte Unsicherheiten und ihr hierbei gezeigtes Misstrauen im Zusammenhang mit Reizen, die ihr fremd sind, bleiben dem Richter nicht verborgen. Auch die Tatsache, dass sich Lena mitunter relativ weit von mir entfernt, weiß der Richter einzuschätzen. Ich verspreche Ihnen, dass Lena nie zuvor rappelnde Dosen, Knarren oder in unmittelbarer Nähe aufgespannte Regenschirme kennen lernte und hatte ehrlich gesagt befürchtet, sie würde stärker beeindruckt sein. Mir wird noch einmal bewusst, wie sehr Umweltfaktoren auf Lenas Verhalten und auf ihr Generalisieren Einfluss nehmen und mir fällt unmittelbar ein kleines Beispiel aus jüngster Zeit hierzu ein: Auf einer unserer Pinkelrunden stand kürzlich ein Motorroller eines Waldarbeiters auf einem Waldweg. Diesen Weg kennt Lena ziemlich gut, da wir relativ häufig hier unterwegs sind. Mit größtmöglicher Bürste und anhaltendem Gebell, schien Lena davon überzeugt, das Gefährt eines Außerirdischen oder Schlimmeres entdeckt zu haben. Auf dem Gehweg abgestellte oder an uns vorbeiknatternde Motorroller hingegen interessieren sie nicht im Geringsten. Im Wesenstest war vielleicht die geballte Fülle unterschiedlichster Reize mit dafür verantwortlich, dass Lena relativ gelassen blieb. Eine ruhig im Wald stehende Frau mit Rappeldose hätte Lena sicherlich eher den Angstschweiß auf die Stirn getrieben. Auch ihr eher kleines Interesse am Spiel mit fremden Personen wundert mich insofern nicht, als dass ich im Grunde die einzige Person war, die in der Vergangenheit mit ihr regelmäßig ausgelassen spielte. Im Test fand ich sie deshalb natürlich umso großartiger. :-) |
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Ich habe das Video absichtlich vollkommen ungeschnitten eingestellt, um dem Zuschauer einen möglichst realitätsnahen Gesamteindruck so eines Wesenstestes zu ermöglichen. Das Video startet nach der Befragung des Richters und zeigt den gesamten Ablauf des Testes. Unruhige, wackelige Passagen, die mitunter beim Betrachter ein ähnlich unangenehmes Gefühl wie bei einer Achterbahnfahrt auslösen können, haben zwei Ursachen. Die Abfolge der Ereignisse erfolgt in so einem Test so schnell, dass Positionswechsel der Kamera kaum möglich sind, wenn man wirklich alles auf Band festhalten will. Außerdem musste ich, aufgrund der Länge des Videos (ca. 12 Minuten), das Video relativ stark komprimieren, um das Datenvolumen der Videodatei möglichst klein zu halten. Dies verstärkt die Unruhe der Bilder zusätzlich. Eine liebe Freundin, die die Kamera führte, möge mir verzeihen, da sie erstens nicht darüber informiert war, dass das Video ungeschnitten eingestellt werden würde und zweitens, dass ich somit einen unanständigen Ausdruck ebenfalls unbearbeitet ließ. Im Laufe des Videos werden Sie hören, was ich damit meine. ;-) Dennoch gebührt Dir, liebe Gabi, ein riesiges Dankeschön, da es ohne Dich dieses Video gar nicht geben würde. Meine Antworten auf die Fragen des Richters, die kurz vor Beginn der Videoaufnahme gestellt wurden, können Sie im Protokoll des Wesenstestes nachlesen. |
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(bestanden am 19.04.2008 in Ohne - Bad Bentheim) Die Trainingsgruppe Nordhorn des Deutschen Retriever Club (DRC), unter der Sonderleitung der leiben Frau Andrea Giese, hatte für den 19.04.2008 eine Begleithundeprüfung organisiert, für die ich und Lena einen Startplatz erhalten hatten. Als Richter war Herr Christian Goertz eingeladen worden. Wer den Ablauf einer Begleithundeprüfung noch nicht kennt, der kann sich hier direkt zur Prüfungsordnung des DRC weiterleiten lassen. Hier erhält mensch einen überblick über die einzelnen Prüfungsfächer des Tests. Lena ist wirklich toll gelaufen, auch wenn böse Zungen behaupten, sie würde nie wieder so an der Leine oder in der Freifolge laufen, wie an diesem Nachmittag. ;-) Zwei Punkte verloren wir übrigens in dem Prüfungsfach "Bringen eines weichen Gegenstandes". Lena war rausgelaufen, hatte aufgenommen und ich riskierte, sie nicht zur Sicherheit zu mir zu pfeifen und tatsächlich kam sie direkt in gerader Linie zu mir. Als ich sie freudentrunken vor meinem geistigen Auge bereits vorsitzen und mir das Dummy anbieten sehe, läuft sie an mir vorbei und dreht hinter mir eine kleine Ehrenrunde. Als ich sie zu mir rufe, zeigt sie ihre großartige Ehrenrunde ein zweites Mal. Ausgerechnet!! :-) |
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(nicht bestanden am 01.05.2008 in Kamen) In Funktion als Sonderleiter hatte Hagen Krämer für die Bezirksgruppe Kamen den Dummyrichter Henny Marcussen eingeladen und eine Arbeitsprüfung mit Dummies für die Anfängerklasse organisiert, für die Lena und ich einen Startplatz erhalten hatten. Eine wirklich tolle Organisation der Veranstaltung, nette Bekanntschaften in der Wartezone, ein perfektes Hundewetter und ein sicher und freundlich auftretenden Richter hätte den Tag zu einem großartigen Hundetag werden lassen können. ...wenn ich nicht gewesen wäre!! Zu Beginn erklärte der Richter, dass er jeden Hund drei Aufgaben direkt hintereinander arbeiten lassen würde. Zuerst die Landmarkierung, dann die Freiverlorensuchen und zuletzt den Appell. Dies habe oftmals den Vorteil, dass die Häufigkeit des Hoch- und Runterfahrens der Hunde reduziert würde und damit die Hunde besser in die Arbeit finden würden. Nach kurzer Pause sollte dann am Nachmittag die Wassermarkierung erfolgen. Lena und ich hatten der Startplatz 13 von 20 erhalten und hatten vor oben erklärtem Hintergrund erst einmal 2 - 3 Stunden Zeit, bevor es losgehen sollte. Ich fand meine Kleine richtig klasse in dieser Zeit, da sie relativ ruhig blieb und lediglich in der Wartezone 2 oder 3 Mal kurz fiepte. Wir haben mitunter zusammengesessen und gewartet, sind spazieren gegangen und haben gewartet und waren beide erstaunlich ruhig. Noch vor einigen Monaten wären ihre Lautäußerungen wahrscheinlich deutlich häufiger gewesen, weswegen ich ihre Ruhe schon einmal ganz großartig fand. Irgendwann war dann das Team vor uns mit den ersten drei Aufgaben fertig und wir an der Reihe. Fand ich mich bis hierher eigentlich ganz ausgeglichen, konnte ich bei der Richterbegrüßung kaum atmen. Wäre ein Platzen vor Aufregung möglich gewesen, ich hätte den Tag wohl nicht überlebt. Eine freundliche, neben dem Richter stehende Stimme begrüßte mich dann auch mit den Worten: "Och, da ist aber einer aufgeregt!!" Dabei hatte ich nicht einmal etwas gesagt. Mir fährt kurz der Begriff "Gefühlsübertragung" durch die Glieder. Nette Begrüßung des Richters und seine Anweisung, ich möge die Hündin bitte ableinen. Ca. 10 m Freifolge bis zum ersten Ansatzpunkt. Gefühlte Distanz glich der eines Halbmarathons. Lena dockt sich direkt am Boden fest. Unsere Freifolge treibt mir die Schamesröte ins Gesicht. Landmarkierung: Nach einmaligem Auffordern findet Lena ihren Platz eng neben mir und schaut erst mir ins Gesicht, dann konzentriert nach vorn. Das erste Mal verspüre ich ein wenig Sicherheit. Sie bleibt steady, ich lass mir Zeit zwischen Richtersignal und Schicken. Meine Kleine schießt raus, läuft in gerader Linie zur Fallstelle und begibt sich unmittelbar auf den Rückweg. Ich fühle mich kurz gut, ... ganz kurz ..., denn sie läuft 1-2m an mir vorbei und sieht nach, wer denn da hinter mir steht. Ich spreche sie an, sie dreht sofort, übergibt mit erhobenem Kopf das Dummy. Ich würde mich auch gerne übergeben, fürchte Platzverweis. Der Richter schreibt kommentarlos etwas in ein kleines Notizbuch. Nächste Freifolge zum nächsten Ansatzpunkt. Lena läuft (von Folgen kann keine Rede sein) irgendwie neben mir, begrüßt kurz jemanden der zufällig gerade dort steht, hat ansonsten ihre Nase eher unterhalb der Grasnabe. Freiverlorensuche: Lena schießt erneut los. Hohe Bewegungsintensität, sie gefällt mir richtig gut. Findet schnell, übergibt super. Auf Kommando springt sie geradezu parallel an meine Seite. Ich schicke sie erneut. Sie kommt wieder schnell zurück. Beim dritten Schicken ist sie wieder fix unterwegs. Läuft nicht tief ins Gelände. Kommt fix ohne Dummy zu mir, setzt sich fix parallel und schaut mich fix an. Ich krieg Schnappatmung. Frage den Richter, ob ich sie noch einmal schicken soll, worauf dieser sagt, dass das wohl besser wäre. Als wäre nichts gewesen, schießt die Kleine wieder los, geht diesmal tief ins Gelände, während der Richter kurz erläutert, dass der Hund ja eigentlich immer mit Dummy aus dem Gelände kommt. Aha, denke ich und meine Vermutung eines unmittelbar bevorstehenden Dummyverbotes auf Lebenszeit weicht nun der Gewissheit. Der Richter wird uns gleich hier zur berühmten Strecke bringen. ;-) Andererseits finde ich Lena super. Sie ist schnell, sie hat Ausdauer, sie findet und sie kommt schnell wieder zurück. Man lässt mich häufig schicken und ich denke, der Richter will wissen, ob Lena erneut ohne Dummy zurückkommt. Kommt sie aber nicht. Der Richter notizt erneut kommentarlos und unsere dritte Freifolge erhebt ihr finsteres Haupt. Appell: Wir drei gehen los. Schuss und Dummy. Todesmutig und wahrscheinlich fern jeder Logik halte ich meine Klappe und tatsächlich: Lena setzt sich von alleine hin. Berechtigter Weise wartet der Richter noch einen kleinen Moment und als ich noch denke "Glück ist Geschick" ;-), hebt Lena in Zeitlupe ihren Hintern und beginnt im leichten Trab zu sehen, was da vorne denn so los ist. Ebenfalls in Zeitlupe reagiere ich und rufe ihren Namen, was sie zunächst nicht weiter stört. Also pfeife ich und Lena dreht brav ab, kommt zügig zu mir und setzt sich sehr schön parallel zu mir. Braves Mädchen!! Zeitgleich überlege ich, welche BZG denn noch in nächster Zeit solche Prüfungen anbietet. ;-) Jetzt bricht der Richter sein Schweigen und formuliert die Worte, deren Inhalt ich zunächst für einen makaberen Scherz halte. "Das ist aber schade, denn viel besser hätte es bis hierher nicht laufen können." Jetzt bin ich baff und werde ruhiger. Da Lena nicht bis zum Dummy gelaufen war, schließen wir die Aufgabe noch ab. Noch einmal gehen, zweiter Schuss, Lena setzt sich, bleibt diesmal sitzen und holt sehr brav. Bei der Wasseraufgabe am Nachmittag läuft alles super. Ich mach mir nichts vor, die Prüfungssituation ist schon krass. Bei zwanzig startenden Hunden wird ein Hund über den Tag mit 80 Schuss konfrontiert und muss, wie in meinem Fall, auch noch seinen aufgeregten Handler ertragen. Ich bin mir nach dieser ersten Dummyprüfungserfahrung ziemlich sicher, dass an allen möglichen Stellen alles Mögliche hätte passieren können. Wie sicher Lena bestimmte Aufgabenbereiche tatsächlich meistert, wird die Zukunft, sprich die Prüfungszukunft, zeigen. Ich freu mich schon. Auch wenn ich wahrscheinlich erneut kollabieren werde. |
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Wer den genauen Ablauf einer Arbeitsprüfung mit Dummies noch nicht kennt, der kann sich hier direkt zur Prüfungsordnung des DRC weiterleiten lassen. Hier erhält mensch einen überblick über die einzelnen Prüfungsfächer der APD/R. |
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(bestanden am 25.05.2008 in Hellwege) Durch einige Zufälle erhalten Lena und ich nur drei Wochen nach unserem missglückten ersten Versuch die Gelegenheit erneut an einer Arbeitsprüfung mit Dummies teilzunehmen und tatsächlich wird diese wieder von Henny Marcussen gerichtet. Die liebe Conny Maschke hatte für die Landesgruppe Weser - Ems für den 24. und 25.05.2008 zwei Arbeitsprüfungen mit Dummies organisiert, für deren Anfängerklasse Lena und ich einen Startplatz erhalten hatten. Das Prüfungsgelände ist im Vergleich zum dem Gelände, das wir bei unserer ersten Dummyprüfung kennen lernen konnten, deutlich anspruchsvoller. Die Landmarkierung wird auf einen schattigen Weg geworfen. Rechts und links dieses Weges steht relativ dichter Wald. Beim Appell muss das Gespann eine leichte Rechtskurve gehen. Außerdem verläuft die Flugbahn des Dummies hinter einigen Bäumen. Das Freiverlorengelände ist ein ehemaliger Maisacker. Hier gibt es nichts weiter Aufregendes zu berichten. Die Wassermarkierung ist traumhaft gelegen, der Weg der Hunde bis zum Ufer beträgt circa 10 m. Der Einstieg ist seicht und verläuft durch relativ lichten Schilfbewuchs.  Landmarkierung.
Wieder werden Landmarkierung, Freiverlorensuche und Appell direkt nacheinander gearbeitet, wieder werden die Hunde zwischen diesen Aufgaben in der Freifolge geführt und wieder sieht das bei Lena und mir recht gruselig aus. Die Landmarkierung läuft gut. Bei der Freiverlorensuche bekommt Lena nicht besonders gut Wind. Sie benötigt relativ viel Zeit, verlässt das Suchengebiet einmal indem sie die Ansatzlinie überläuft, also im Grunde an uns vorbei, hinter uns sucht. Sie ist aber ausdauernd, wechselt immer wieder vom Trab in den leichten Galopp. 
 Verlorensuche.
Der Appell wird uns fast erneut zum Verhängnis. Es beginnt harmlos. Lena läuft einigermaßen bei Fuß. Ich bin, im Vergleich zu unserer ersten Dummyprüfung, deutlich weniger aufgeregt. Denke mitunter sogar daran, zu atmen. Der erste Schuss fällt. Wir hatten diesmal in Vorbereitung auf die Prüfung den Appell einige Male trainiert und Lena war am Fuß relativ ruhig und nicht eingesprungen, setzte sich sehr schön nach dem Schuss. Ich vergebe also nunmehr in der Prüfung nach dem Schuss kein Kommando und meine Kurze setzt sich sehr brav von alleine.  Hier die Rechtskurve während des Appells. Links von den kahlen Bäumen liegt die Fallstelle. Rechts von den kahlen Bäumen steht der Werfer.
 Werfer, hier zu sehen, wirft hinter den kahlen Bäumen.
Wie oben schon erwähnt ist die Flugbahn leicht von Bäumen verdeckt. Die Fallstelle ist weder für mich aus erhöhter Position, noch für den Hund zu sehen, da sie durch lichtes Gestrüpp verdeckt ist. Der Wurf gerät relativ flach. Mein Blick schießt zum Kopf meiner Hündin, der sich keinen Zentimeter bewegt. Gegen jede Regel, in geistiger Umnachtung, wahrscheinlich da ich schon mehrere Minuten nicht mehr atmete, hole ich Luft, um mitten in der Aufgabe eine Frage zu formulieren. Keiner weiß was mich da geritten hat. Ich komme aber nicht dazu, der Richter ist schneller und sagt zu mir, wir würden jetzt weiter gehen. Der zweite Schuss fällt und Lena setzt sich erneut ohne Kommando. Henny Marcussen tippt mir auf die Schulter und gibt die Aufgabe somit frei. Offensichtlich knipse ich jetzt doch jede Blutzufuhr Richtung Gehirn aus und obwohl ich weiß, wie oft meine Wahnsinnige eingesprungen ist, wenn ich die Aufmerksamkeit von ihr abwandte, richte ich mich mit einer Frage an den Richter. Ich war der festen überzeugung, dass meine Hündin nicht im Ansatz markiert hatte und hielt es für eine gute Idee zu fragen, ob ich sie voranschicken solle, um überhaupt noch irgendetwas zu retten. Meine idiotische Frage: "Darf ich jetzt noch eine Frage stellen?" Marcussens Antwort: "Nö, eigentlich nicht. Schick sie!" In Erwartung massiven Punktabzuges und in der Hoffnung meine Boden-Luft-Rakete würde, nach gewisser Suche, das grüne Ding schon irgendwie finden, gebe ich todesmutig das Kommando "Apport" und meine Kleine schießt in gerader Linie direkt Richtung Fallstelle los. Die nächste Frage bricht aus mir heraus: "Wie hat sie das denn hingekriegt?" Marcussens Antwort: "Ihr alle traut Euren Hunden viel zuwenig zu!" :-)  Uferbereich "grasig - schilfig".
 Wassermarkierung.
Die Wasseraufgabe am Nachmittag war super und die Legitimation zur Teilnahme an Workingtests der Klasse A für uns somit erteilt.
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(bestanden am 20.09.2008 - Porta Westfalica) Dies ist der Start der Initiative "Meine Wartezone soll schöner werden!": Es war wirklich so nett. Wir hatten perfektes Wetter, nette Hunde, lustige Gespräche, ernstes Fachsimpeln, fantastische Salami mit Käse und Baguette, Kekse und Kaffe und Schokolade und und und. So muss ein Workingtest aussehen!! Der 5. Weserbergland - Cup, ein Workingtest des GRC (Golden Retriever Club), war toll organisiert und bot ein offensichtlich großartig miteinander korrespondierendes Richterteam. Damit hätten die Rahmenbedingungen für Lenas ersten Workingtest besser nicht sein können und die größten Fehler während der Arbeit habe nachweislich wieder einmal ich begangen. Zu den Aufgaben, die in der Reihenfolge aufgeführt sind, in der wir sie absolviert haben: aufgabe 1Richterin Gabriele Kühlem (D) (19 / 20 Punkte) Der Ansatzpunkt liegt auf einem schmalen Weg, der durch ein Waldstück führt. Auf der linken Seite des Weges befinden sich viele, relativ eng stehende, junge Laubbäumen. Außerdem liegt hier viel Totholz. Es ist unwegsam, der Boden dicht bewachsen. Hund und Handler sollen im ersten Teil der Aufgabe vom Weg aus nach links ausgerichtet stehen. In 20 m Entfernung fällt ein Schuss und es wird eine Markierung geworfen. Der Schütze steht beim Werfer. Danach sollen sich Hund und Handler um 180° drehen und sich nunmehr der rechten Seite des Weges zuwenden. Hier liegen zwei Dummies in einem circa 10 x 10 m großen Suchengebiet, das vom Hund nicht verlassen werden soll. Das Suchengebiet ist noch dichter bewachsen. Hier stehen auch ältere Tannen und es liegt noch mehr Totholz. Der Hund soll eins von den beiden Dummies finden. Danach soll er die Markierung arbeiten. Als wir uns vom geworfenen Dummy in Richtung Suchengebiet drehen, zeigt Lena eine gewisse Unruhe und ist nur mäßig handelbar. Nach meiner Aufforderung "Fuß", zur Einleitung der Drehung, fiept sie leise kurz. Die Vorstellung kostet uns nur einen Punkt, da wir uns in der Anfängerklasse befinden. In jeder anderen Klasse wäre dies wesentlich deutlicher abgestraft worden. Alles andere läuft super, sie ist schnell, gibt klasse aus, läuft gerade Linien, findet unmittelbar. aufgabe 2Richter Jürgen Laux (D) (20 / 20 Punkte) Kleiner Einzel - Walkup über 4 bis 5 m. Jetzt fällt ein Schuss. Eine Markierung wird 7 bis 8 m weit in einen Weiher geworfen. Direkt nach dem Schuss hat der Handler stehen zu bleiben und der Hund hat sich zu setzen. Nach Freigabe durch den Richter darf der Hund geschickt werden. Hat dieser das Dummy im Wasser aufgenommen und ist auf dem Rückweg, aber noch im Wasser, fällt ein zweiter Schuss und ein Dummy wird für den Hund sichtig flach und quer über seinen bevorstehenden Rückweg parallel zur Wasserkante geworfen. Der Hund soll durch dieses flach geworfene Dummy weitestgehend unbeeindruckt bleiben und in gerader Linie zum Handler zurücklaufen. Nach der Übergabe geht der Handler los, um das zweite geworfene Dummy einzusammeln. Der Hund soll währenddessen am Ansatzpunkt warten. Lena war sicher und schnell, schüttelte sich erst nach Abgabe, wartete ruhig.
aufgabe 3John Juel Pedersen (DK) (16 / 20 Punkte) Links an einem geraden 2½ m breiten Waldweg liegt eine Schneise zwischen zwei relativ dicht bewachsenen Waldstücken. In der circa 6 m breiten Schneise steht hohes Gras, Totholz liegt umher, welches mitunter überwuchert ist. Hund und Handler richten sich zur Schneise hin aus. In 20 m fällt ein Schuss und eine Markierung wird von der rechten Seite der Schneise zur linken geworfen. Der Schütze steht beim Werfer. Nach Freigabe durch den Richter, soll der Hund das Dummy arbeiten. Nach Abgabe drehen sich Hund und Handler um 90° nach rechts. Schauen also nun in Richtung des Weges. Links am Wegesrand steht in 5 m Entfernung ein Schütze. Der Werfer steht in 30 m Entfernung ebenfalls links am Wegesrand. Nach dem Schuss wird ein Dummy über den Weg von rechts nach links 8 m in den Wald geworfen. Die Flugbahn ist nur während des Fluges über den Weg für Hund und Handler sichtbar. Die Fallstelle ist nicht einsehbar. Nach Freigabe durch den Richter soll der Hund das Dummy arbeiten. Der Wald ist so dicht, dass der Hund bei der Arbeit an der Fallstelle nicht von Handler gesehen werden kann. Lena bleibt ruhig, schießt nach Aufforderung in die Schneise, links in Richtung Markierung. Aber sie bleibt zu kurz, nimmt nicht genügend Tiefe. Ihre Bewegungsintensität bleibt hoch, aber nicht hektisch. Ich lasse sie gewähren, ihre Bögen werden größer und sie findet. Bei der zweiten Markierung das gleiche Spiel. Sie ist wieder zu kurz beim ersten Mal vielleicht 3 m, nun vielleicht 8 m. Doch auch hier werden ihre Bogen größer, wittert vielleicht die Stellen, an denen andere Hunde zuvor liefen. Sie findet abermals nach relativ kurzer Zeit. Beide Rückwege sind klasse. Sie ist schnell, gibt schön aus. Bleibt nach der Abgabe schon ruhig am Bein. Die mangelnde Tiefe, die zu kurz eingeschätzte Distanz kosten uns je 2 Punkte. aufgabe 5Stephan Steidl (D) (20 / 20 Punkte) Da Aufgabe 4 und Aufgabe 5 eng beieinander liegen und alles irgendwie gerade zusammenpasst, können wir die letzte Aufgabe vorziehen. Verlorensuche mit zwei Gespannen am Ansatzpunkt. Das Gebiet ist circa 20 m breit und circa 15 m tief. Die Hunde werden abwechselnd geschickt und sollen jeder zwei Dummies arbeiten. Da ich die niedrigere Startnummer habe, arbeitet Lena als erste. Nach den ersten schnellen Schritten ins Suchengebiet nimmt Lena deutlich Geschwindigkeit heraus. Das Gelände ist brombeerverseucht. Meine Kurze findet relativ schnell das erste Dummy und kommt in mehr oder weniger gerader Linie zurück. Jetzt wird klar, warum beide Teams vor dem Beginn der Aufgabe so genau positioniert wurden. Direkt zu Beginn des Suchengebietes liegt nahe der beiden Ansatzpunkte je ein Dummy. Beim Hineinlaufen ins Suchengebiet werden diese überrannt, doch auf dem Rückweg müssen die Hunde nun daran vorbei. Lena schaut das Ding deutlich an, wird langsamer, läuft aber durch, übergibt sehr schön. Der Hund des zweiten Teams findet die Brombeeren noch bescheidener, als Lena. Frauchen feuert an. Lena erträgt es, bleibt ruhig. Vor dem Hintergrund des leisen Fiepens in Aufgabe 1 gefällt mir meine Kurze gut in dieser Situation. Das zweite Dummy arbeitet Lena zügiger und ohne weitere Probleme. aufgabe 4Anja Helber (D) (5 / 20 Punkte) Minieinzelwalkup auf einem 3 m breiten, geschotterten Weg. Links lichter Wald, rechts große freie Wiese. Nach circa 4 m fällt links neben dem Weg im Wald der erste Schuss. Der Handler soll stehen bleiben und der Hund soll sich setzen. Ein Dummy wird flach über den Weg geschleudert und bleibt rechts direkt am Wegesrand, in circa 3 m Entfernung zum Gespann liegen. Es fällt links im Wald ein zweiter Schuss und ein Dummy wird über den Weg circa 20 m links in die Wiese geworfen. Der Handler soll das erste Dummy selber holen, während der Hund weiterhin sitzen bleiben und warten soll. Der Handler soll zum Hund zurück gehen und den Hund an der ersten Fallstelle vorbei auf die Markierung schicken. Ich mache überhaupt alles falsch, was mensch so falsch machen kann. Anstatt mich auf meinen Hund zu konzentrieren, spreche ich erst einmal mit der Richterin über Gott und die Welt. Dass wir ja so viel Glück mit dem Wetter haben, dass die Veranstaltung gut in der Zeit liegt usw.. Die Tatsache, dass die Richterin die Erlaubnis erteilt, ohne Punktverlust dem Hund das Sitz-Kommando erteilen zu dürfen, ignoriere ich mutwillig. Die Strafe folgt unmittelbar. Als das erste Dummy über den Weg hoppelt, nimmt Lena den Hintern hoch, geht einen Schritt, hört jetzt mein verdutztes Sitz und setzt sich brav. Strenggenommen war sie eingesprungen und nur die Tatsache, dass wir uns in der A-Klasse befinden, rettet uns gerade einmal so eben noch den Hals. Ich sammele das erste Dummy ein, Lena wartet brav, ich gehe zurück und schicke sie mit Apport. Sie läuft zügig zur Fallstelle, bekommt aber keinen Wind. Macht größere Bögen, läuft zum Weg zurück, wieder auf die Wiese und obwohl sie sich immer wieder in Richtung Fallstelle begibt, denke ich gar nicht daran, ihr zu helfen. Nach nicht enden wollender Zeit greift die Richterin mit der Frage ein, wann ich denn gedenken würde, die Hündin zu unterstützen. Jetzt wache ich auf, kurzer Suchenpfiff, als Lena wiederholt die Fallstelle überläuft. Sie nimmt unmittelbar auf und kommt zügig zurück. Ich erhalte zwei mehr als berechtigte Anmerkungen seitens der Richterin. Sinngemäß solle ich noch einmal den Teamgedanken überdenken und ich sei so gerade noch einmal an der Null vorbeigerutscht. Ich gelobe Besserung.
resümeeDie Fehler macht nicht Lena, die Fehler mache ich. Wenn meine Kleine vor Anspannung zerberstend nur mäßig auf meiner Höhe in der Freifolge folgt, hat ihr mein Training ihre Aufgabe bei großer Ablenkung noch nicht genügend nahe gebracht Bevor ich meiner Hündin überhaupt irgendetwas abverlange, muss ich mich erst einmal selbst konzentrieren. Das ist mir noch einmal so richtig vor Augen geführt worden. Was aus dem kleinen Fieper in der ersten Aufgabe wird, müssen wir einmal sehen. Danach gefiel mir Lena richtig gut, sie war den Rest des Tages sehr schön ruhig, auch in den Wartezonen. Lehrreicher kann ein Tag wohl kaum sein. Unseren zweiten Workingtest kann ich daher kaum noch erwarten. |
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(gewonnen am 27.09.2008 in Oerlinghausen) Der liebe Herr Hermann Brock hatte für die Bezirksgruppe Ostwestfalen - Lippe den Sennecup 2008 organisiert, für den Lena und ich einen Startplatz erhalten hatten. Der 27.09.2008 war für die Anfängerklasse, also auch für uns vorgesehen und ein nettes, freundliches Team kümmerte sich äußerst gut gelaunt um alle Belange rund um die Arbeitsprüfung, mit einer Selbstverständlichkeit, die bei weitem keine Selbstverständlichkeit ist. Gabriele Kühlem und Heribert Schäfer waren in den Richterstab berufen worden und ohne hier jemandem den berühmten Honig um den sprichwörtlichen Bart schmieren zu wollen, waren die Aufgaben, soweit ich das beurteilen kann, abwechselungsreich und anfängerorientiert von dem offensichtlich klasse zusammenarbeitenden, souveränen Richterteam zusammengestellt worden. Ohne Zweifel hatten wir einen perfekten Hundetag, mit perfektem Hundewetter, netten Hunden, lustigen Gesprächen, ernstem Fachsimpeln und und und. Mit fairen Mitstreitern, die Ursache für eine geniale Stimmung in den Wartezonen waren. aufgabe 1Richterin Gabi Kühlem (D) (20 / 20 Punkte) Der Ansatzpunkt befindet sich auf einem Waldweg. Handler mit unangeleintem Hund stehen dabei zunächst 90° nach rechts ausgerichtet auf dem Weg. Der relativ lichte Wald, der mit kleineren Laubbäumen bewachsen ist, ist weit einsehbar, aber doch so dicht, dass das Sonnenlicht nur vereinzelt bis auf den Waldboden trifft. In 25 m Entfernung stehen Werfer und Schütze dicht beieinander. Es fällt ein Schuss und eine kurze, hohe Markierung wird geworfen. Danach sollen sich Hund und Handler 90° nach links drehen, stehen also nun wieder in Wegesrichtung. Nun geht das Gespann ca. 6 m den gerade verlaufenden Weg entlang. Der Hund soll daraufhin ins Sitz geführt werden. Der Handler geht ca. 10 m weiter und legt für den Hund sichtig ein Dummy auf dem Weg aus und geht danach zurück zum Hund. Der Hund soll beide Dummies arbeiten, wobei der Handler die Reihenfolge selbst bestimmen kann. Außerdem darf er mit dem Hund an den ersten Ansatzpunk zurück gehen, um die Markierung von dort zu arbeiten. Direkt nachdem wir am ersten Ansatzpunkt stehen bleiben, um die Aufgabe erklärt zu bekommen, entdeckt Lena die Helfer im Wald und lässt sie nicht mehr aus den Augen. Verfolgt deshalb auch die Flugbahn sicher. Dabei bleibt sie ruhig, wirkt fast gelassen. Sie folgt meiner Aufforderung und wir drehen uns in Richtung des Weges. Sie läuft schön am Fuß, wartet brav, als ich auslege. Ich beschließe mit ihr zum ersten Ansatzpunkt zurück zu gehen. Der Apport der Markierung scheint mir in jedem Fall den höheren Schwierigkeitsgrad zu haben, als das Dummy auf dem Weg. Lena soll also von dort aus die Markierung arbeiten, von wo aus sie auch die Flugbahn beobachtete. Sie findet unmittelbar, sie übergibt schön, wir drehen uns um 90° und sie arbeitet auch das Dummy auf dem Weg ohne Probleme. aufgabe 2Richterin Gabi Kühlem (20 / 20 Punkte) Der Ansatzpunkt liegt diesmal abseits des Weges. Vor dem Gespann befindet sich dichter circa 15 cm hoher Bewuchs. In 15 m Entfernung fließt ein 50 bis 60 cm breiter flacher Bach, dessen jenseitiges Ufer ein circa 60 cm hoher Erdwall ist, der rechtwinkelig zu unserer Blickrichtung verläuft. Auf diesen wird unter Abgabe eines Schusses eine kurze Markierung geworfen. Danach ertönt ein "Brritt - Britttt" circa 120° links zum ersten geworfenen Dummy, also leicht links hinter uns, in circa 8 m Entfernung. Nach dem Geräusch wird dort ein Dummy in einen Tümpel geworfen. Die Flugbahn ist für den Hund kaum einsehbar, er kann sich aber gut an dem Geräusch orientieren, das das ins Wasser fallende Dummy verursacht. Der Hund soll das erste Dummy zuerst arbeiten, dann das in den Tümpel geworfene. Lena bleibt wieder ruhig. Wendet sich relativ weit nach links, also von mir weg, als links das Geräusch ertönt, orientiert sich danach aber wieder in meine Richtung. Ich traue ihr eigentlich zu, dass sie sich lediglich an meinem zum ersten Dummy ausgerichteten Körper orientiert, schicke sie aber dann doch sicherheitshalber mit vorgestrecktem Arm. Sie nimmt die Richtung sicher an, arbeitet auch das Dummy aus dem Tümpel schnell, schüttelt sich erst nach Abgabe. aufgabe 3Richter Heribert Schäfer (D) (20 / 20 Punkte) Ein großer Weiher. 2 bis 3 m breiter Uferbereich ist dicht mit Schilf bewachsen. An einigen Stellen steht weniger Schilf, was für die Hunde einen einfacheren Einstieg in das Wasser ermöglicht. Der Ansatzpunkt liegt auf einem circa 1m breiten Weg der gerade, parallel zur Wasserkante, direkt hinter dem Schilfgürtel verläuft. In circa 5 m Abstand zum Gespann steht rechts direkt am Weg ein Werfer, der unter Geräuschabgabe eine Markierung nach links über Weg und Schilfgürtel circa 8 m ins Wasser wirft. In zwanzig Metern Entfernung wird eine zweite Markierung unter Abgabe eines Schusses diesmal von links nach rechts über den Weg geworfen. Der Hund soll diese Markierung zuerst arbeiten, danach die Wassermarkierung. Lena bleibt gelassen. Ruhe am Fuß. Alles passt irgendwie zusammen. Ich schicke sie ohne meinen Arm nach vorn zu nehmen auf die Landmarkierung. Sie nimmt sicher die Richtung an, arbeitet schnell, gibt schön aus. Schüttelt sich bei der Wassermarkierung erst nach Aufforderung. Mir fehlt jede Erklärung für ihre Ruhe. aufgabe 4Richter Heribert Schäfer (20 / 20 Punkte) Werfer in circa 60 m Entfernung. Markierung mit Schuss. Die große Wiese ist frisch gemäht und Grasschwaden liegen noch unher. Danach soll sich das Team etwas weniger als 180° nach links drehen. Hier liegt ein kleines Suchengebiet, in dem sich 3 Dummies befinden. Die Brombeergemeinde hat sich hier so dicht als möglich versammelt. Der Hund soll das Gelände dennoch annehmen und daraufhin die Markierung arbeiten. Lena schaut in der Weltgeschichte umher. Als der Schuss fällt reißt sie den Kopf herum, hat genügend Zeit die Flugbahn des Dummies zu entdecken, sieht genau, wohin das Ding fliegt. Mein &qout;Fuß&qout; ist bestimmend und kurz, ich versuche keinen Zweifel daran zu lassen, dass wir beide uns jetzt vom Geschehen wegdrehen. Bei ihrem ersten Workingtest hatte Lena hier in einer ähnlichen Aufgabe leicht gefiept. Jetzt ist sie ruhig, zögert nicht dreht sich unmittelbar mit mir. Lena schießt nicht gerade durch die Brombeeren, nimmt aber das Gelände ohne zu zögern an. Findet relativ schnell. Bei der Markierung haben wir dann auch ncoh unverschämtes Glück. Lena läuft wie an der berühmten Schnur gezogen, nimmt auf und kommt zurückgeflogen. aufgabe 5Richterin Gabriele Kühlem (20 / 20 Punkte) Walkup mit zwei Hunden. Der rechte ist angeleint, der linke Hund läuft in der Freifolge. In circa 50 m fällt ein Schuss und eine Markierung wird von links nach rechts über den 2 m breiten Weg geworfen. Die Fallstelle liegt 5 bis 6 Meter rechts neben dem gerade verlaufenden Weg und ist aufgrund des relativ hohen Bewuchses nicht einzusehen. Hat der Erste Hund die Markierung gearbeitet, werden die Positionen gewechselt und der zweite Hund arbeitet die gleiche Aufgabe. Lena muss als erste in die Freifolge. Sie bleibt nicht so schön am Fuß, wie in den Aufgaben zuvor, doch ich lasse dies unkommentiert, da sie hochaufgeregt, aber ruhig ist. An der Fallstelle verschwindet sie in der Deckung sucht ohne meine Hilfe einen kleinen Moment und erledigt ihren Job ohne weitere Probleme. An der leine, während der andere Hund arbeitet, verhält sie sich super. aufgabe 6Richter Heribert Schäfer (20 / 20 Punkte) Drei Gespanne stehen mit einem Abstand von circa 1 ½ m in der Linie nebeneinander auf offener großer Wiese. Die Hunde sind angeleint. In 20 Metern Abstand befindet sich eine circa 1,60 m hohe Böschung, die ebenfalls lediglich mit Gras bewachsen ist. Auf dieser Böschung steht eine Allee alter Bäume. Dahinter starten auf eine flachen Wiese 3 Helfer ein Treiben. Es fallen 6 Dummies und 6 Schüsse. Nach Aufforderung durch den Richter werden die Hunde einzeln abgeleint, sollen ein Dummy, ohne zu Tauschen arbeiten und werden nach der Übergabe wieder angeleint. Lena arbeitet als zweite, bleibt bis dahin ruhig sitzen, arbeitet schnell, kommt nach Aufnahme unmittelbar zurück.
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Hier finden Sie Lenas Urkunde zum Sennecup 2008 in Oerlinghausen. (PDF - Datei) |
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(nicht bestanden am 11.10.2008 in Berkhof) Der liebe Herr Peter Brücher hatte für die BZG Celler Land den Heidecup 2008 organisiert. Wir waren zunächst auf die Warteliste gerutscht und hatten in der sprichwörtlich letzten Minute doch noch einen Startplatz erhalten. Ein nettes Organisationsteam und freundliche Helfer präsentierten einen souverän strukturierten Workingtest. Das Richterteam, Claudia Herzog, Johnny Henriksen, Jürgen Laux und Carsten Schröder hatten einen großartigen Aufgabenparcours mit einander besprochen. Ein Mörderwetter, nette Leute in den Wartezonen und ein fantastischer, vor Ort frisch zubereiteter Flammkuchen komplettierten die Szenerie. Lena und ich sollten zwar sehr wohl dem Flammkuchen und dem dazu gereichten Wein gewachsen sein, leider aber nicht den Workingtestaufgaben. Hier mein Erklärungsversuch: ;-) aufgabe 1Richter Carsten Schröder (D) (14 / 20 Punkte) Der Ansatzpunkt befindet sich vor einer großen Wiese, vor der ein Trampelpfand verläuft. Hund und Handler stehen in Richtung des Pfades. Die Wiese befindet sich also links von den beiden. In 15 m Entfernung fällt ein Schuss. Eine sehr kurze Markierung wird in ein circa 4 x 4 m großes Brombeergestrüpp geworfen. Bäume stehen relativ dicht, die Flugbahn (circa 3 - 4 m) ist nur kurz zu sehen. Nach der Freigabe durch den Richter sollen Handler und Hund in der Freifolge circa 10 m parallel zur Wiese bis nahe an die Brombeerdeckung herangehen. Von dort aus wird der Hund auf die Markierung geschickt. Nach der Dummyübergabe drehen sich Hund und Handler 90° nach links, stehen also nun zur Wiese ausgerichtet. In circa 40 m Entfernung wird von links nach rechts, parallel zur Baumreihe eines Waldstückes, das sich an die Wiese anschließt, eine Markierung auf die Wiese geworfen. Nach erneuter Aufforderung wird der Hund geschickt und soll die Markierung arbeiten. Carsten Schröder holte alle wartenden Gespanne aus der Wartezone an den Ansatzpunkt und erklärte die Aufgabe. Da ich bei der Anmeldung am Morgen die Startnummer 1 gezogen hatte, blieben Lena und ich nach den Erläuterungen direkt am Ansatzpunkt. Schuss. Lena markiert. Unsere Freifolge ist comedypreisverdächtig. Lena orientiert sich zwar an mir, schaut sich mitunter kurz um, geht aber viel zu weit vor. So weit, dass ich mich genötigt sehe, sie zweimal mit "Fuß" zu korrigieren. Auf Kommando setzt sie sich. Ich schicke sie mit "Apport". Sie ist schnell, nimmt kaum zögerlich die Brombeeren an, kommt unmittelbar zurück, gibt schön aus. Wir drehen uns in Richtung Wiese. Schuss uns Lena markiert wieder. Gegenlicht. Ich schicke sie, sie nimmt sehr schön die Richtung an, hat auch genügend Tiefe, doch leider läuft sie nicht genügend weit nach rechts. Findet also nicht. Orientiert sich nun eher in Richtung Werfer also nach links. Nach einigen Runden, bei denen Lena sich immer wieder am Werfer, also zu weit links orientiert, greife ich ein. Der Stoppsitzpfiff klappt super, obwohl er hier natürlich eigentlich nichts verloren hat. Ich schicke sie nach rechts. Lena macht das toll und mit meinem Suchenpfiff stolpert sie tatsächlich über den grünen Sack. Der Richter lobt, dass sie trotz der relativ langen suche nicht an Geschwindigkeit verloren hat. Mehr Glück als Verstand, denke ich und weiß, die Einweisenummer hätte auch eine peinliche Vorstellung werden können. aufgabe 2Richter Johnny Henriksen (DK) (19 / 20 Punkte) Der Ansatzpunkt befindet sich auf dem Kopf einer Böschung. Die Kante an der wir stehen reißt geradezu ab und ein sehr steiler Abhang läuft circa 6 m tief bis zur Wasserkante eines großen Weihers. Die Böschung ist relativ dicht mit jungen Laubbäumen bewachsen. An der Wasserkante steht ein Schütze. Der Werfer steht rechts neben dem Ansatzpunkt ebenfalls an der Böschungskante. Nach dem Schuss wird das Dummy durch die Laubbäume circa 6 m weit in der Weiher geworfen. Nach Freigabe durch den Richter soll der Hund die Wassermarkierung arbeiten. Danach wendet sich das Gespann um 180° und geht 3 bis 4 Schritte auf einen kleinen Hügel. In 30 m Entfernung fällt ein Schuss und eine Markierung wird von links nach rechts geworfen. Dichter Bewuchs um die Fallstelle herum. Viel totes Holz liegt umher das Gras ist mitunter kniehoch. Nach Aufforderung soll der Hund die Markierung arbeiten. Als mir klar wird, dass aus unserer Reihe heraus das Dummy die Böschung herunter in das Wasser geworfen wird, zweifele ich kurz an Lenas Ruhe. Doch die Kurze bleibt sitzen, wartet brav auf mein Kommando, schießt dann wie ein Pfeil die Böschung herunter. Schwimmt zügig, spurtet die Böschung wieder herauf, übergibt sehr schön, schüttelt sich erst nach Aufforderung. Wir drehen uns in Richtung Landmarkierung. Lena markiert. Überläuft aber die Fallstelle, orientiert sich jedoch zurück, umkreist das Dummy sozusagen und findet dann schnell. Wir verlieren einen Punkt, da andere Hunde hier auf Punkt arbeiteten. aufgabe 3Richter Jürgen Laux (D) (13 / 20 Punkte) In 15 m Entfernung befindet sich eine circa 10 m lange und 4m breite Pfütze, die vom Hund durchlaufen werden kann. Weitere 10m nach dieser Pfütze fällt eine Markierung mit Schuss. Das Dummy fällt in einer Linie mit der Pfütze gut sichtig in kaum vorhandenen Bewuchs. Nach Freigabe durch den Richter soll der Hund die Markierung arbeiten. Ist der Hund auf dem Rückweg und noch circa 8m vom Handler entfernt, wird von rechts nach links zwischen Handler und Hund ein Verleitungsdummy in einen flachen Weiher geworfen, der sich circa 5 m rechts neben dem Ansatzpunkt befindet. Der Hund soll sich nicht ablenken lassen und das Dummy der ersten Markierung übergeben. Danach sollen sich Handler und Hund 90° nach recht drehen. Der Weiher liegt nun hinter dem Gespann. In circa 6 m vor dem Gespann richtet ein Schütze einen Schuss in einen unmittelbar angrenzenden relativ steilen 6 m hohen Hang. Dabei wartet der Schütze nicht bis sich Handler und Hund ausgerichtet haben, sondern schießt nach Ablauf einer bestimmten Zeit. In diesem Suchengebiet liegen drei Dummies. Ein soll der Hund finden und dabei die Kuppe des Hangs nicht überlaufen. Nach der Übergabe soll der Hund das Verleitungsdummy aus dem Weiher arbeiten. Auf dem Weg zum ersten Dummy durchläuft Lena die Pfütze nicht, sondern wählt den Uferbereich. Bleibt aber überwiegend im Wasser. Die Verleitung irritiert Lena deutlich und sie bricht in Richtung Wasserkante aus. Ich greife mit "Hier" ein, sie reagiert sofort, dreht circa einen Meter vor dem Weiher ab und übergiebt mir aufgeregt das Dummy. Ich richte mich zum Weiher aus und setzt sich neben mich, als ich realisiere, dass ich Pappkopp eigentlich in Richtung hang stehen muss. Hektik breitet sich aus. Lena läuft ein einen knappen Meter wieder in Richtung Weiher. Ich korrigiere sie erneut und während sie sich mehr oder weniger neben mich setzt, fällt auch schon der Schuss. Viel zu schnell, ohne jede Ruhe beuge ich mich zu Lena herunter und schicke sie in die Suche. Da die Kurze aber nicht mitbekommen hat, dass der Schuss in Richtung des Hanges gerichtet war und da ich viel zu wenig konzentrierte, läuft sie nach links in Richtung der ersten Markierung. Ich sehe die Prüfung bereits gelaufen und wähle den Stopppfiff du meine Wahnsinnige setzt sich tatsächlich. Der Richter erklärt, dass ich sie in der Anfängerklasse ein zweites Mal ansetzen darf, ohne die Prüfung zu zersägen. Ich pfeife Lena also zu mir. Nun lasse ich mir viel Zeit, konzentriere die Kurze und schicke sie erneut in das Suchengebiet. Sie nimmt die Richtung an schießt aber geradezu in die Suche und erreicht bereits nach kurzer Zeit oben erwähnte Kuppe. Ich pfeife sie also wieder ab, dann in meine Richtung, sage "such, such, such". Sie findet übergibt und arbeitet zuletzt die Wassermarkierung ohne Probleme. Dem Richter bei der Aufgabenbeschreibung zuzuhören, würde mein Rumgehampel deutlich vereinfachen. Ich gelobe Besserung. aufgabe 4Richterin Claudia Herzog (D) (0 / 20 Punkte) Hinter einer 12 m breiten und 5m tiefen, flachen Pfütze, durch die der Hund waten kann, befindet sich ein Böschung. Hier steht der Schütze, der gleichzeitig Werfer ist. Eine Markierung fällt nach rechts, vor die Böschung, in einer Linie mit der Pfütze und aus Sicht des Gespannes hinter die Pfütze, in kniehohen Bewuchs. Nach Aufforderung durch die Richterin, soll der Hund die Markierung arbeiten. Nach de Übergabe fällt eine zweite Markierung nach links in die Böschung, ebenfalls hinter die Pfütze. Auch diese Markierung soll der Hund arbeiten. Es soll nicht unser Tag werden. Lena verfolgt die Markierung, deren Fallstelle zu uns vielleicht eine Entfernung von circa 35m hat. Sie läuft in gerader Linie bis zur Pfütze und beschließt dann die gerade Linie zu verlassen und außen um die Pfütze zu laufen. Dabei verliert sie die Orientierung, bekommt keinen Wind, sucht relativ schnell in größeren Kreisen. Hierbei orientiert sie sich am Helfer und findet ein Dummy, das dieser versehentlich in seiner unmittelbaren Nähe liegen lassen hat. Die Richterin erwähnt zwar, das die Hündin schlecht markiert hat, gesteht uns aber zu, dass das Dummy dort nicht hätte liegen dürfen und schlägt vor, die Aufgabe erneut zu beginnen. Beim zweiten Versuch umrundet Lena die Pfütze wieder, verliert die Orientierung erneut, sucht relativ lang findet dann aber. Doch unsere Pechsträhne reißt nicht ab. Die zweite Markierung verreißt der Helfer und landet auf einem Absatz an einem Zaun auf der Kuppe der Böschung. Lena nimmt die Richtung an, läuft aber erneut, diesmal links um die Pfütze. Sie findet nicht. Ich hab zu diesem Zeitpunk keine Ahnung, wo das Dummy liegt. Nachdem sie sich immer wieder in Richtung der vermeintlichen Fallstelle orientier aber nicht findet, werden ihre Kreise größer. Als sie sich in Richtung der ersten Fallstelle bewegt, stoppe ich sie und versuche sie einzuweisen. Das gelingt alles eher schlecht als recht. Als sie ein "Back" nicht im Ansatz umsetzt, sich einmal sogar ohne mein Pfeifsignal fragend hinsetzt, überlege ich abzubrechen. Die Richterin kommt mir zuvor und beendet das Grauen. Wahrscheinlich hätte ich sie noch weiter gehandelt, mit Abstand betrachtet, hätte ich jedoch wohl viel früher abbrechen müssen. Das war sicherlich der ganzen Sache nicht zuträglich. Auf der anderen Seite vermute ich, dass meine hochtriebige Hündin mein Rumgepfeife wegstecken wird. Wir werden sehen. |
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(bestanden am 19.10.2008 in Breitscheid) Zum 4. Mal hatte die Bezirksgruppe Lahn - Dill einen tollen Workingtest organisiert. In diesem Bericht sind die Aufgaben in der Reihenfolge aufgelistet, in der Lena und ich sie gearbeitet haben. aufgabe 5Richter Christian Schlögell (D) (13 / 20 Punkte) Dichte Bodendeckung in einem Waldstück, zwei Gespanne am Ansatzpunkt, mit circa 1,5 m Abstand zueinander, dazwischen der Richter. Beide Hunde abgeleint. Nach Aufforderung durch den Richter läuft die Linie einen kleinen Walkup (3 bis 4 m). 30 m tief im Wald fällt eine Markierung mit Schuss. Die Linie bleibt stehen. Der rechte Hnd wird in ein Suchengebiet direkt rechts am Walkup angrenzend geschickt. Es liegen in kurzer Distanz 3 Dummies im kleinen Suchengebiet. Ein Dummy soll der rechte Hund arbeiten. Danach soll der Linke Hund die Markierung arbeiten. Nun werden die Positionen der beiden Gespanne gewechselt, es folgt erneut ein kleiner Walkup und die Aufgabe wiederholt sich. Unsere erste Aufgabe an diesem Tag. Lena ist ultra unruhig, Am Ansatzpunkt stehen sie und ich zunächst auf der linken Seite. Der Walkup ist grauenvoll. Ich korrigiere meine Kurze mehrere Male mit "Fuss", doch Lena interessiert dies nicht besonders. Sie läuft mitunter fast ´nen Meter vor. Dazu kommt noch, dass wir in der Linie direkt auf einen Baum zulaufen, der uns nicht nur den Weg, sondern auch die Sicht versperrt. Viel zu spät versuche ich irgendwie links an dem Baum vorbeizulaufen. Wie ein Depp stiefele ich durchs Gelände. Als ich Lena erneut korrigiere, schaut sie mich an, während der Schuss und das Dummy unserer Markierung fallen. Super Oli!! Hast Du gut gemacht. Während der Hund zur Rechten in der kleinen Suche steckt, entdeckt Lena die Helfer tief im Wald. Da sie die Markierung nicht gesehen hat, erweist sich ihre Entdeckung als nützlich, da sie jetzt ungefähr eine Ahnung davon erhält, wohin die Reise gehen sollte. Als ich sie schicke, orientiert sie sich, wie erwartet, an den Helfern, findet das Dummy erst einmal nicht, sucht in 2 bis 3 großen Bögen und stolpert dann über den grünen Sack. Ich schwitze derweil Blut und Wasser. Positionswechsel, zweiter Walkup, wieder grauenhaft. Nachdem nun zigfach die Suche mit dem Adjektiv "klein" beschrieben wurde, schicke ich Lena nicht etwas mit vorsichtigem "Such, Such, Such", nein, nein, ich schicke sie mit aufforderndem "Verloren" und sehe in aller Gemütsruhe zu, wie Lena nach Bruchteilen von Sekunden das Suchengebiet so circa 20 bis 25 m überlaufen hat. Ich greife zunächst nicht ein, hoffe, sie orientiert sich wieder in unsere Richtung. Tut sie aber nicht, während der Richter erklärt, dass sie jetzt deutlich zu weit vom Suchengebiet entfernt ist. Ich halte dies für eine Aufforderung einzugreifen, doch sehe die Kurze nicht, warte also noch. Der Richter muss mich für komplett beratungsresistent halten. Dann sehe ich sie, pfeife sie in meine Richtung, fordere sie zur Suche auf. Sie überläuft das Suchengebiet erneut, diesmal in Richtung der Markierung. Stopppfiff, Einweisen, klappt erstaunlich gut, Suchenpfiff, ... fertig. Ich bin fertig und der Richter wahrscheinlich auch und die Aufgabe und mein Nervenkostüm ist auch fertig und, und, und. aufgabe 1Richter Carsten Schröder (D) (16 / 20 Punkte) Eine geteerte, einspurige, gerade verlaufende Straße führt durch einen Wald. Auf der rechten Seite der Straße befindet sich alter Nadelbaumbestand, relativ licht, auf der linken Seite ebenfalls alter Baumbestand, jedoch mit dichterem Bodenbewuchs und von Pflanzen überwuchertem Todholz. Es geht zu jeweils zwei Gespannen in die Aufgabe. Der erste Teil der Aufgabe verläuft links im Wald. Die beiden Gespanne stehen circa 10 m auseinander auf der Straße und stehen zum linken Bereich ausgerichtet. Schütze und Werfer stehen jeweils circa 2 m neben den Gespannen. Das linke Team beginnt. Unter Abgabe eines Schusses wird eine Markierung vom neben dem Gespann stehenden Werfer rechtwinkelig zur Straße in das Gelände geworfen. Nach Aufforderung durch den Richter soll das linke Team die Markierung arbeiten. Danach wird auf der rechten Seite geschossen, geworfen und vom rechten Team gearbeitet. Für die zweite Aufgabe drehen sich die Teams um 180°, schauen also nun über die schmale Straße rechtwinkelig in das rechte Waldstück. Es werden wieder für beide Teams je eine Markierung unter Schussabgabe geworfen. Diesmal jedoch diagonal, das heißt, für das rechte Team wirft der linke, beim anderen Team stehende Werfer eine Markierung diagonal circa 15 m in den Wald. Der rechte Hund muss unmittelbar abreiten. Danach wirft der rechte Werfer für das linke Team eine Markierung nach links. Lena markiert zwar und nimmt nach meinem Schicken auch genügend Tiefe ein, sie bekommt jedoch keinen Wind und sucht relativ schnell großräumiger. Dabei zieht sie aber keine Kreise, sondern sucht eher unkoordiniert. Nach einer Weile greife ich ein, stoppe sie ab und weise sie ein. Sie nimmt die Richtung sehr schön an, findet nach meinem Suchenpfiff relativ schnell. Das Einweisen kostet uns 4 Punkte. Den zweiten Teil der Aufgabe macht sie super. Ganz interessant ist noch, dass der andere Hund einspringt und nur mit großer Mühe von seiner Handlerin aus dem Gelände geholt werden kann. Lena bleibt hierbei sehr schon ruhig und gefällt mir richtig gut. aufgabe 2Richter Jürgen Laux (D) (20 / 20 Punkte) Der Ansatzpunkt liegt tief in einem Feld mit viel Todholz, entwurzelten Baumstümpfen und kniehohen Gräsern. Zwei Gespanne stehen mit circa 1,5 m Abstand nebeneinander in der Linie. Die Hund sind abgeleint. Vor den Teams stehen in circa 20 m Entfernung zwei Werfer und ein Schütze. Eine Markierung wird unter Abgabe eines Schusses 15 m nach links in einen lichten, an das Feld angrenzenden Waldrand geworfen. Der linke Hund soll die Markierung arbeiten. Nun wird eine Markierung 15 m nach rechts zwischen Baumstümpfe und Gräser geworfen. Der rechte Hund soll arbeiten. Danach werden die Positionen der Gespanne gewechselt und die Aufgabe beginnt erneut. Lena und ich stehen zu Beginn der Aufgabe links. Wir sollen also als erste Team arbeiten. Nach Schuss und Markierung bleibt Lena ruhig sitzen, verfolgt angespannt die Flugbahn. Als ich sie schicke, springt der andere Hund ein und wird nicht besonders laut abgerufen, jedoch laut genug, dass meine Kurze merkt, dass irgend etwas nicht stimmt, stehen bleibt, den Weg des anderen Hundes mit den Augen verfolgt und sich dann zu mir wendet. Ich halte die Gelegenheit für günstig, da ich mir ihrer Aufmerksamkeit sicher bin und rufe sie zu mir. Sie kommt zügig parkt links neben mir ein. Der Kollege der vormals rechten Seite beschließt zunächst "unser Dummy" zu holen, um anschließend damit im Gelände zu verbleiben. Frauchen stirbt neben mir und tut mir unsagbar leid. Auch der Versuch den Hund im Gelände abzuholen gestaltet sich schwierig. Lena erträgt es relativ gelassen. Nachdem der Ausreißer angeleint ist, beschließt der Richter, dass er in dieser Aufgabe nicht mehr abgeleint werden darf, dass Lena genug Standruhe bewiesen hat und sie somit ihre beiden Markierungen direkt nacheinander arbeiten darf. Lena arbeitet beide wirklich schön. aufgabe 3Richterin Petra Beringer (D) (20 / 20 Punkte) Circa 10 m vom Ansatzpunkt fällt links neben dem Gespann eine Markierung mit Schuss an das Ende einer umgestürzten Tanne. Der Hund soll daraufhin zum Bleiben aufgefordert werden, während sich Handler und Richterin circa 20 m in gerader Linie vom Hund tiefer in den Wald entfernen. Nun wird der Hund abgerufen und soll auf direktem Weg zu seinem Handler kommen. Das Gespann steht nun wieder in Richtung de r Markierung. Als nächstes wird leicht rechts in circa 10 bis 12 m Entfernung und in einem Winkel von circa 60° zur Markierung mit großer Geste ein Baustumpf und damit ein Blind beschossen. Danach tritt der Schütze circa 4 m nach rechts beiseite. Der Hund soll beide Dummies arbeiten. Die Reihenfolge soll der Handler selber bestimmen. Erwähnenswert ist noch, dass die Richterin im Vorfeld erwähnt, dass es in der Aufgabe in erster Linie um die Teamarbeit zwischen Mensch und Hund geht. Nimmt der Hund zum Beispiel nicht das ihm angezeigte Dummy, sondern erst das andere auf, ist dies kein Ausschlussgrund. Lena erträgt den nahen Schuss mit anschließender Markierung ruhig. Ich fordere sie auf zu bleiben und sie bleibt ohne sich zu bewegen. Auch das Abrufen funktioniert ohne Zwischenfälle, genau wie das Beobachten des Schusses auf den Baumstumpf. Verschiedene Handler hatten in der Wartezone darüber diskutiert, welche Reihenfolge den Hund zu schicken die sinnvollste sei. Man war relativ schnell einer Meinung, dass es besser sei den Hund erst auf die Markierung zu schicken. Rückwirkend bekomme ich die Argumente dafür nicht mehr zusammen, weiß aber noch das ich das alles sehr logisch fand. Doch in der Aufgabe ist auf einmal alles ganz anders. Lena ist so sehr auf den letzten Schuss und damit auf das Blind fixiert, dass ich sie nach kurzer Überlegung und relativer Unsicherheit meinerseits doch zuerst auf das Blind schicke. Sie orientiert sich etwas an dem Helfer, driftet also nach rechts ab, zieht dann aber direkt Richtung Baumstumpf und kriegt den grünen Sack in die Nase. Etwas übermütig deute ich Lena für den bevorstehenden Apport der Markierung nicht die Richtung und schicken sie mit "Apport". Sie bricht ganz kurz in Richtung des Blinds aus, läuft dann aber doch zur Fallstelle der Markierung und findet zügig. aufgabe 4Richter Günther Kohler (D) (18 / 20 Punkte) In circa 60 m Entfernung geht die kurzgeschorene Wiese in einen dichten, hohen Bewuchs mit Gräsern über. Schütze und Werfer stehen am Geländeübergang. Jeweils begleitet von einem Schuss fällt eine kurze, in spitzem Winkel zum Geländeübergang geworfene Markierung nach 10 m und direkt danach eine etwas längere nach 20 m in diesem Bewuchs. Der unangeleinte Hund soll nach Freigabe eine Markierung arbeiten. Welche Markierung ist irrelevant, der Hund soll nicht tauschen. Danach dreht sich das Gespann um 120°. Der zweite Ansatzpunkt liegt direkt an einem Weg, der von links nach rechts verläuft, von Hund also im rechten Winkel überlaufen werden soll. Jenseits des Weges schließt sich für 4 m kurzgeschorene Wiese an. Jetzt folgt eine Koppel. Sprich ein circa 1,20 m hoher Holzzaun, dann circa 25 m sandige Koppel, dann wieder Holzzaun. Direkt hinter diesen fallen ebenfalls zwei Markierungen mit je einem Schuss. Eine soll der Hund arbeiten. Der erste Teil der Aufgabe läuft gut. Lena ist schnell unterwegs, findet zügig, kommt schnell wieder rein. Beim zweiten Teil nimmt sie die Richtung gut an. Sie läuft also unter dem Holzzaun hindurch, überquert in relativ gerader Linie die Koppel und nimmt auch noch den zweiten Zaun ohne zu zögern, vermutet aber nicht, dass die Dummies relativ nah direkt hinter dem Zaun liegen. Sie nimmt also Tiefe, sucht großflächig, dreht eine kleine Runde. Als sie ansetzt noch tiefer in die Wiese zu laufen, stoppe ich sie ab und pfeife sie in meine Richtung zurück, gebe ihr den Suchenpfiff. Sie findet daraufhin zügig kommt schön zurück. |
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(bestanden am 25.10.2008 in Kevelaer - Twisteden) Die Bezirksgruppe Niederrhein hatte, unter der Leitung von Irmgard Teutenberg, Angelika und Norbert Teuerkauf und Dietmar Romeike einen tollen Workingtest organisiert, der sich durch eine angenehme Atmosphäre während des gesamten Tages und insbesondere in den Wartezonen und beim späteren gemeinsamen Essen auszeichnete. Die Aufgaben sind hier in der Reihenfolge beschrieben, in der Lena und ich sie arbeiteten. aufgabe 5 + 6Richter Peter Rooijakkers (N) (18 + 19 / 40 Punkte) Der Ansatzpunkt befindet sich praktisch in der Wartezone, die sich auf einem breiten geschotterten Weg befindet. Der Hund bleibt angeleint. Der Richter fordert das Gespann auf vom Weg aus über einen unwegsamen schmalen Weg in einen dichten, angrenzenden Wald zu gehen. Der Richter folgt dabei dem Gespann und bläst nach circa 6 m in einen Entenlocker. Handler und Hund befinden sich zu dieser Zeit in einer Senke und sollen nun stehen bleiben. Es ertönen zwei Schüsse. Das Gespann läuft circa 10 m weiter und wird von dem Schützen in Empfang genommen. Dieser erklärt, das Suchengelände und das dort zwei Dummies liegen würden, die der Hund nacheinander holen soll. Erst jetzt wird der Hund abgeleint. Das Gelände ist relativ dicht bewachsen circa 20 m breit und 20 m tief. Hat der Hund die Dummies gearbeitet, wenden sich das Gespann um 180° und läuft circa 10 m in der Freifolge zum zweiten Ansatzpunkt. Etwas über 90° nach rechts fällt eine beschossene Markierung, etwa 20° nach links eine weitere Markierung mit Schuss. Die erste soll der Hund zuerst holen, darauf die zweite. Lena ist in unserer ersten Aufgabe dieses Tages extrem angespannt. Sie fiept deutlich häufiger in der Wartezone. Ist trotz Leine kaum zu einem vernünftigen "Fuß" zu bewegen. Als der Richter mit uns ins Gelände geht, und zu diesem Zeitpunkt hat die Aufgabe ja bereits begonnen, zieht sie zwar nicht an der Leine, geht jedoch deutlich vor. Beim ersten Schuss setzt sie sich und geht danach in Richtung des ersten Ansatzpunktes wieder deutlich vor. Das erste Dummy der Suche findet sie nach der Freigabe durch den Richter schnell. Auf der linken Seite des Suchengebietes stehen Werfer und Schütze des zweiten Teils der Aufgabe. Ich kann die beiden vom Ansatzpunkt aus nicht sehen, doch Lena orientiert sich deutlich in diese Richtung, als ich sie zum zweiten Mal in die Suche schicke. Sie kann ich aber nach erfolgloser Suche von dieser Stelle lösen, nimmt einen weiten Bogen über die linke Seite des Suchengebietes bis hinter das zweite Suchendummy und stolpert auf ihrem Rückweg in unsere Richtung über das grüne Ding. Die Orientierung nach links und der große Bogen kosten uns insgesamt zwei Punkte. Die Markierungen laufen super. Die zweite zwar nicht exakt auf Punkt, jedoch mit schön gearbeitetem Kreis und schnell. Auf dem Rückweg bleibe ich völlig regungslos stehen und die Kurze verwechselt den Steward mit mir, dreht einen kleine Bogen, bemerkt ihren Fehler und kommt zu mir. Der Bogen kostet uns einen weiteren Punkt. aufgabe 7 + 8Richterin Betty Schwieren (D) (20 + 17 / 40 Punkte) Das Gespann steht mit unangeleintem Hund am Ansatzpunkt, welcher sich zwischen kniehohen, dichtgewachsenen Gräsern befindet. In Blickrichtung, nach circa 6 m wechselt das Gelände und es schließt sich ein abgeernteter flacher Maisacker an. Schütze und Werfer stehen am Geländeübergang in 10 m Entfernung und werfen eine Markierung mit Schuss circa 10 m auf den Acker. Die Markierung soll der Hund nach Freigebe arbeiten. Danach dreht sich da Gespann um 90° nach rechts und läuft in der Freifolge circa 10 m links an einem 2 m hohen Wall vorbei hinter dem sich ein Teich befindet und dreht sich dann um 180°, steht also wieder in Richtung des ersten Ansatzpunktes. Werfer und Schütze der ersten Markierung wiederholen diese ebenfalls mit Schuss und werfen an dieselbe Stelle. Auf dem Wall stehen ein weiterer Schütze und eine weiterer Werfer und es fällt eine Markierung mit Schuss hinter den Wall in dem Teich. Der Hund kann die Flugbahn sehen und die Fallstelle, durch das Aufschlagen des Dummies auf das Wasser, hören. Die Landmarkierung nach vorne rechts soll der Hund zuerst holen, dann die Wassermarkierung. Lena arbeitet die erste Landmarkierung ziemlich gut. Wer sie gut kennt kann zwar erkennen, dass sie auf dem Acker leicht Geschwindigkeit aus der Aktion herausnimmt und offensichtlich die Fallstelle nicht so tief im Acker vermutet, doch ihre Augen helfen ihr weiter und sie findet zügig. Unsere Drehung nahe bei mir und nach rechts, für den Weg zum zweiten Ansatzpunkt, klappt nur mit größten Mühen. Mein Kommando "Fuß" kann Lena nur ein müdes Lächeln abringen. Sie läuft einen guten Meter vor. Ich sage "Fuß" und noch einmal "Fuß" und weitere gefühlte zwanzig Mal. Endlich am Ansatzpunkt angekommen, kommt die Kurze wieder etwas zur Ruhe. Die beiden Markierungen laufen super. Bei der ersten nehme ich den Arm heraus und weise ihr die Richtung, bei der Wassermarkierung verzichte ich auf diese Hilfe. Sie ist schnell, nimmt das Wasser ohne zu zögern an, gibt sauber ab, schüttelt sich erst dann. Durch unsere grandiose Fußarbeit verlieren wir 3 Punkte. Doch dies sollten nicht die letzten und es sollten noch deutlich mehr Punkte sein, die es mit der Fußarbeit zu verlieren galt. Doch lesen Sie selbst!! ;-) aufgabe 3 + 4Richter Christian Schlögell (D) (18 + 16 / 40 Punkte) Zwei Gespanne rechts und links am Ansatzpunkt. Dazwischen der Richter. Ein sehr schmaler Trampelpfad. Rechts und Links dicht bewachsen. Nach circa 6 m Walkup geradeaus, läuft die Linie rechts in ein Waldstück und bleibt am Rande eines circa 15 x 15 m großen Suchengebietes stehen. Im Gebiet liegen bereits 4 Dummies. Unter Abgabe jeweils eines Schusses werden 4 weitere Dummies in das Gebiet geworfen. Abwechselnd sollen die Hunde je zwei Dummies arbeiten. Danach werden die Hunde angeleint. Mit dem Richter geht es zurück zum Ansatzpunkt. Nun entfernt sich der Richter auf einen circa 6 m hohen steilen Hügel. Dort angekommen fordert er das erste Gespann auf in der Feifolge zu ihm zu kommen. Auf dem Hügel angekommen soll der Hund zunächst sitzen während der Richter den weiteren Verlauf der Aufgabe erklärt. An den beschriebenen Hügel schließt sich ein weiterer an. Das Gelände verläuft also wieder circa 6 m steil nach unten und unmittelbar wieder steil bergauf. Unter Abgabe eines Schusses fällt am Kopf des Gegenhangs eine Markierung hinter eine kleine Tanne. Diese soll der Hund arbeiten. Nach Übergabe des Dummies soll das Gespann wiederum in der Freifolge den steilen Hügel wieder herunter gehen und sich in Richtung Ansatzpunkt begeben. Circa 2 m vor dem Fuß des Hügels, also noch während das Gespann an der steilen Böschung geht, fällt circa 3m links neben dem Hund eine Verleitungsmarkierung mit Geräusch, die vom Gespann unbeachtet passiert werden soll. Während noch die vor uns Gestarteten mit dem Richter reden, führt uns der Steward über einen schmalen Waldweg in Richtung des Ansatzpunktes. Miss 2000 Volt kann kaum atmen. Im Walkup läuft sie wieder einen guten Meter vor, nimmt meine Korrekturen nur zögerlich wahr. Im Suchengebiet ist sie super. Nach der letzten Abgabe dürfen wir erst einmal anleinen. Mir fällt ein Stein vom Herzen. Die Freifolge den Hügel hinauf ist Lena erträglich, doch auch hier muss ich sie einige Male mit "Fuß" korrigieren. Die Markierung arbeitet sie gut, nicht direkt auf den Punkt, aber sie nimmt eine gute Richtung und findet nach einem kleinen Kreis an der Fallstelle unmittelbar und kommt schön zurück. Die Freifolge den Hügel hinab zum Ansatzpunkt zurück ist wieder gruselig. Ich habe keinen blassen Schimmer davon, wie oft ich das Kommando "Fuß" vergebe. Als Lena versteht, dass wir die Verleitung nicht arbeiten werden, obwohl das grüne Ding in unmittelbarem Abstand von circa 2 m links neben uns liegt und wir nach rechts abdrehen, meine ich erkennen zu können, dass sie mir einen Vogel zeigt. ;-) Vom Richter wird die bescheidene Fußarbeit erwähnt und der kleine Suchenkreis an der Fallstelle der Markierung. Recht hat er!! Als ich denke, dass es bezüglich unserer Freifolge im Grunde jetzt nicht mehr schlimmer kommen kann, mache ich die Rechnung ohne meine Wirtin: aufgabe 1 + 2Richterin Helene Leimer (A) (14 + 20 / 40 Punkte) Handler und Hund stehen mit der Richterin am Ansatzpunkt. Recht mit einem Abstand von circa 1 bis 2 m steht ein Werfer. Der Hund wird abgeleint. Vor der Linie liegt eine große flache, kurzgeschorene Wiese mit einer Tiefe von vielleicht 80 m und einer Breite von circa 60 m. Es folgt ein Einzelwalkup, der nach 6 bis 8 m endet. Zur Rechten wirft der Werfer aus der Linie heraus eine Markierung etwa 10 m weit an einen Zaun, der die große Wiese nach rechts begrenzt. Hinter dem Zaun befindet sich eine dichtgewachsene Hecke. Nun geht die Linie weiter. Die Fallstelle auf der rechten Seite wird in einem Abstand von 10 m links passiert. Die Distanz des Walkups beträgt circa 40 m. Auf der Linken Seite in weiteren 30 m Entfernung steht ein Schütze mit Werfer auf der Wiese. Von dort aus fällt eine Markierung mit Schuss 15 m auf der linken Seite. Das Gespann dreht sich nun circa 120° nach rechts und geht einige Schritte auf ein weiteres Helferteam zu, welches leicht rechts vor der Linie in 30 m Entfernung steht. An die flache Wiese schließt sich dort ein kleiner vielleicht 1 m hoher Wall an. Dieser ist mit jungen Sträuchern und Bäumen relativ dicht bewachsen. Die Markierung fällt mit Schuss auf diesen Wall in den Bewuchs. Diese Markierung soll der Hund zuerst arbeiten, darauf hin die zweite. Daraufhin geht die Linie einige Meter in Richtung Ansatzpunkt zurück und der Hund soll die erste Markierung am Zaun arbeiten. Der sich anschließende Walkup circa 30 m zum Ansatzpunkt zurück ist ebenfalls Bestandteil der Aufgabe. Schon der Weg aus der Wartezone in Richtung der Richterin verheißt nichts Gutes. Am Ansatzpunkt sitz meine Kurze noch ganz schön eng und parallel neben mir. Nach den ersten Schritten löst sie sich aber bereits und läuft eine halbe Körperlänge vor. Ich korrigier sie. Sie markiert das erste Dummy auf der rechten Seite. Der Walkup könnte gruseliger nicht sein. Kam sie sonst nach einem vergebenem "Fuß" in eine einigermaßen enge Position an mein Bein zurück, reagiert sie zwar auf mein Kommando bleibt aber nach kurzer Bewegung in meine Richtung stehen, richtet ihre Aufmerksamkeit wieder nach vorne, weswegen ich sie unmittelbar noch einmal korrigieren muss. Sie markiert die anderen beiden Dummies super, nimmt ohne zu zögern den Wall an findet schnell, kommt schön zurück und übergibt sauber. Doch es bleibt dabei, ich kann sie nur unter größter Anstrengung nahe bei mir halten. Immer wieder läuft sie vor. Bei ihrem letzten Retriev beschleiße ich ihr die Richtung zu weisen. Als ich meine Hand nach vorne nehme, fragt mich die Richterin, ob ich mir sicher bin, an welche Stelle das Dummy liegt. Jepp, sage ich noch und als ich sie voranschicke, läuft sie nicht gerade aus, sondern gut 20° nach links. Vor meinem geistigen Auge sehe ich bereits, wie ich sie einweise, doch die Hündin läuft in gerader Linie zum Zaun, nimmt der Kopf nach unten und kommt in gerader Linie mit Dummy zu mir zurück. Während die Richterin Lenas Erinnerungsvermögen lobt, bin ich relativ peinlich berührt. Die Freifolge zurück zum Ansatzpunkt ist dann auch nicht mehr ganz so mäßig, doch von einer tatsächlichen Freifolge weit entfernt. Auf diesem Rückweg meint die Richterin ich solle doch jetzt einmal versuchen, die Kurze "bei Fuß" zu halten, ohne, so wörtlich, dass eine Kuh dazwischen passt. Die Richterin hat natürlich Recht und erklärt, nachdem ich Lena wieder angeleint habe, dass ich da unbedingt noch einmal mein Training überdenken sollte. In jeder der nächst höheren Klasse wäre unsere Fußarbeit ein Grund für ein Nichtbestehen. Ich gelobe Besserung. |
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(bestanden am 08.11.2008 in Monschau - Kalterherberg) Unser letzter Workingtest in diesem Jahr war von der Bezirksgruppe Aachen organisiert worden. Wieder hatten wir einen wirklich schönen Tag, wieder hatten wir nette Leute in den Wartezonen und wieder arbeiteten Organisation, Helfer und Richter souverän Hand in Hand. Die Aufgaben sind hier wieder in der Reihenfolge beschrieben, in der Lena und ich sie arbeiteten. aufgabe 2Richter Jürgen Laux (D) (9 / 20 Punkte) Zwei Gespanne am Ansatzpunkt mit einem Abstand von 2 m nebeneinander unangeleint. Das Gespann, das nicht arbeitet darf circa 3 m zurücktreten. Der Ansatzpunkt befindet sich auf einer kurzgeschorenen Wiese. Nach circa 10 m geht die leicht am Hang gelegene Wiese in einen deutlich steileren Hang über, der deutlich dichter mit hohen Gräsern und Sträuchern bewachsen ist. Der Hang endet nach weiteren 10 m in einen schmalen Bach mit einer Breite von vielleicht 60 oder 80 cm. Danach steigt ein jenseitiger Hand ähnlich steil und mit ähnlich dichtem Bewuchs 10 m weit an und geht in eine wiederum kurzgeschorene Wiese über. Jenseits des Baches folgt nun auf der linken Seite beginnend ein Treiben mit drei Treibern. Es fallen 4 Schüsse unter lautstarkem Rufen der Treiber. Die zurückgelegte Strecke des Treibens beträgt circa 20 m und endet immer noch links vom Ansatzpunkt aus betrachtet. Aus der Mitte vom Ansatzpunkt aus betrachtet fällt nun ein Schuss und eine Markierung wird von dort aus nach rechts geworfen. Die Fallstelle befindet sich auf der jenseitigen kurzgeschorenen Wiese circa 10 m hinter dem Geländeübergang von oben beschriebenen Hang zur Wiese. Der erste Hund soll die Markierung arbeiten. Dann wechseln die Gespanne die Positionen und die Aufgabe beginnt von neuem. Nach Abgabe des zweiten Dummies (des zweiten Hundes) folgt ein kleiner Walkup mit beiden Gespannen circa 15 m an den Rand eines Suchengebietes, welches sich in einer Senke unterhalb des Gebietes befindet, in dem das Treiben des ersten Aufgabenteils stattfand. Ein Dummy soll jeder Hund arbeiten, wobei das Team, welches nicht an der Reihe ist, wieder einige Meter zurückbleiben darf. Schon in der Wartezone unserer ersten Aufgabe an diesem Tag ist Lena mehr als unruhig. Sie fiept deutlich mehr als sonst, weiß sich, als wir ein paar Meter an der Leine auf und ab gehen nur schwer auf mich zu konzentrieren. Wir lernen das Gespann kennen, dass gleich in der Aufgabe mit uns zusammen arbeiten wird. Die Handlerin fragt mich, ob wir mit den Hunden ein paar Meter "Fuß" gehen sollen. Ich halte das für eine gute Idee. Wir finden sogar Gelegenheit den Hunden in 3 bis 4 m Entfernung zwei Dummies auszulegen und sie zu schicken. Auf unserem Rückweg in die Wartezone ist Lena nervlich am Ende angelangt. Unser Weg zum Richter gleicht einem Kasperletheater. Ich kann sie kaum bei mir behalten und nur die Leine verhindert Schlimmeres. Im ersten Teil der Aufgabe sollen wir als zweites Gespann arbeiten. Wir stehen also, während der Richter noch ein paar Dinge zur Aufgabe erklärt, in einer Linie mit dem anderen Gespann und werden nach Abschluss der Erläuterungen aufgefordert, einige Meter hinter die Linie zu gehen. Die Hunde sind zu diesem Zeitpunkt bereits abgeleint und circa 3 m Wegstrecke, die ich mit Lena zurückgehen soll, erweisen sich als fast unlösbare Aufgabe. Meine Kurze bricht aus, läuft einen Halbkreis von 2 m und fädelt sich dann auf mein Kommando hin links neben mir ein. Das Treiben startet und endet, die Markierung fällt und der andere Hund springt ein. Lena fiept aber bereits schon früher kurz. Der Hund kann abgerufen werden und darf die Aufgabe zuende bringen, während Lena erneut kurz fiept. Da meine volle Konzentration bei meiner Maria Callas liegt, bekomme ich nicht mit, was vor uns im Gelände passiert. Diesseits des Baches holt ein Helfer ein Dummy aus dem Gelände, von dem ich bis heute nicht weiß, wie es dahin gekommen war. Lena beobachtet die Aktion, was uns fast zum Verhängnis werden sollte. Jetzt sind wir an der Reihe. Lena bleibt ruhig. Treiben, Markierung. Die Richtung, die sie nimmt ist super. Hügel hinab, über den Fluss, Hügel hinauf, Geländeübergang bis auf die Wiese. Leider nicht weit genug. Lena läuft also wieder zurück Richtung Bach. Überquert diesen dann auch wieder in unsere Richtung, sucht jetzt relativ ausdauernd an der Stelle, an welcher der Helfer das Dummy aus dem Gelände geholt hatte. Irgendwann greife ich ein. Pfeife Lena ab, kann sie nur mit Mühe einweisen. Sie läuft immer wieder zu kurz an die Fallstelle oder überläuft sie. Es dauert eine Ewigkeit, doch sie findet. Dann der Walkup. "Erdboden tu Dich auf!! Als wir an das Suchengebiet herantreten läuft Lena fast 2 m vor. Eine Mischung aus "Hier", "Fuß" und einem dem Hund Entgegen führt die Hündin wieder neben mich. Im Suchengebiet stolpert Lena direkt über ein Dummy, sucht also im Grunde gar nicht. Was für eine Vorstellung!! Ich atme tief durch und kann mir ein kurzes Lachen nicht verkneifen, als ich die schwarze Pest wieder anleine. Der Richter bemängelt ihre Standruhe. Er sagt er mache eine Notiz und würde an diesem Tag ein weiterer Richter eine Notiz zur Standruhe machen, wäre ich "draußen". Er erwähnt die Fußarbeit und zwischen den Zeilen ist zu vernehmen, dass ihm die Suche im Grunde auch nicht gefallen hat. Wer kann es ihm verdenken. Wieder in der Wartezone angekommen, lege ich eine Regel für diesen Tag fest. Sollten wir noch einmal in einen großen Walkup müssen und sollte die Kurze dabei ebenfalls mein Bein vollends verlassen oder sollte sie in der Aufgabe fiepen, werde ich abbrechen. Ich verstehe langsam, dass mein schwarzer Brummer die Wichtigkeit der engen Freifolge nicht verstanden hat. Und in der Prüfungssituation korrigiere ich sie natürlich kaum. Ohne Konzept kann das von Prüfung zu Prüfung nur schlimmer werden. Ich überlege, ob ich so oder so abbrechen soll, beschließe dann aber, mir zunächst die nächste Aufgabe anzugucken. aufgabe 3Richter Ronald Pfaff (D) (20 / 20 Punkte) Ein Gespann am Ansatzpunkt auf einem gerade verlaufenden Weg. Kurzer Einzelwalkup mit einer Strecke von vielleicht 3 m. Werfer und Schütze befinden sich mit 10 m Abstand vor uns auf dem Weg. Ein Schuss beendet den Walkup und eine Markierung wird vom Weg aus circa 20 m rechtwinkelig zum Weg nach rechts in den Wald geworfen. Der Wald ist mit älterem Nadelbaumbestand und Gräsern bewachsen. Etwas Totholz liegt umher. Nach Aufforderung durch den Richter soll der Hund die Markierung arbeiten. Danach ein weiterer Einzelwalkup mit gleicher Distanz. Die zweite Markierung fliegt nach links. Ein weitere kurzer Walkup folgt zum Ausklang bevor der Hund angeleint wird. Die Walkupdistanzen sind überschaubar. Ich nehme mir also nocheinmal vor, die Sache abzubrechen, sollte Lena fiepen oder weit vorgehen. Wir haben das Glück, dass der Richter in der Linie relativ eng auf der linken Seite mit uns mitgeht und Lenas Möglichkeiten, die enge Beinposition zu verlassen, etwas einschränkt. Sie läuft zwar nicht wirklich eng bei mir, ist etwas vorne, doch die kurzen Distanzen verhindern Schlimmeres. Alles andere läuft in der Aufgabe super. Lena bleibt ruhig. aufgabe 4Richterin Patsy Dehyeder (B) (20 / 20 Punkte) Der Ansatzpunkt befindet sich auf einer großen Wiese. Der Hund ist abgeleint. Das Gespann blickt gerade auf einen Tannenwald. Der Geländeübergang von der Wiese in den Wald befindet sich in circa 25 m Entfernung. Von der rechten Seite startend findet nun ein Treiben statt. Die Helfer lassen sich nur erahnen, da der Waldrand dicht bewachsen ist. Die Treibenden durchqueren nach 15 m direkt in gerader Blickrichtung vor dem Gespann eine 5 m breite Lichtung. Hier fällt auch ein kurzgeworfenes Dummy, bei dem der Hund eventuell die Chance hat dessen Fallstelle zu markieren. Die Treiber laufen weitere circa 30 m nach links und verstummen dann. Mit der Richterin zusammen entfernt sich der Handler von Ansatzpunkt und vom Hund, der warten soll. Nach 20 m dreht sich der Handler zum Hund und ruft ihn zu sich. Der Hund soll nun ein Dummy im Suchengebiet arbeiten. Die Richterin begrüßt uns mit den Worten, dass meine Hündin sehr aufgeregt sei. Sie kann natürlich nicht wissen, wie das aussieht wenn Lena tatsächlich sehr aufgeregt ist, denn ich finde meine Kurze in diesem Moment der Situation entsprechend relativ gelassen. Die Aufgabe läuft großartig. Ich schicke Lena voran und gebe ihr, als sie im Wald ankommt den Suchenpfiff. Sie orientiert sich zwar zunächst an den Helfern, läuft also relativ weit auf die linke Seite, arbeitet dann aber sehr schon in den Wind und findet schnell. aufgabe 5Richter Heribert Schäfer (D) (20 / 20 Punkte) Der Handler steht mit abgeleintem Hund auf einer kurzgeschorenen Wiese in circa 40 m befindet sich eine circa 1.5 m hohe Hecke. Circa 15 m dahinter fällt ein Markierung mit Schuss. Diese soll der Hund arbeiten. Auf seinem Rückweg wird ein weiteres Dummy an die selbe Fallstelle gelegt. Das zweite Dummy soll der Hund ebenfalls arbeiten. Lena markiert gut. Sie läuft in gerader Linie und schießt durch die Hecke, als stünde diese dort gar nicht. Genauso verfährt sie, als ich sie auf das zweite Dummy voran schicke. aufgabe 1Richter Harald Brünet (D) (20 / 20 Punkte) Der Ansatzpunkt befindet sich auf einem Weg in einem Waldstück. Gute 30 eher 40 m im dichten Mischwald mit altem Baumbestand fällt auf der linken Seite eine Markierung mit Schuss. Die Flugbahn ist kaum zu sehen. Die Bodendeckung ist äußerst unwegsam. Der Hund soll die Markierung arbeiten. Nachdem der Richter die Aufgabe erklärt hat, gehen wir noch ein oder zwei Meter in Richtung Wegesrand. Erst als ich sehe an welcher Stelle der Schuss fällt, wird mir klar, wie schwierig es für Lena sein wird, durch den dichten Wald hindurch zu markieren. Zur Kontrolle blicke ich auf den Kopf meiner Kleinen, um zu überprüfen, ob sie in die richtige Richtung schaut. Ich bin mir nicht sicher, merke aber, dass ich durch diesen Geniestreich nicht im Ansatz mitbekommen habe, wohin das Dummy geworfen wurde. Ich weiß nicht einmal, ob vom Schuss aus nach links oder nach rechts. Ich schicke Lena "Apport" und sie schießt los. Verschwindet nach circa 10 m in einer Senke. Da ich weiter nichts hören kann, vermute ich, dass sie dort bereits sucht und überlege schon, wie ich die Kurze 30 m weiterschicken soll, ohne selber genau zu wissen, wo der grüne Sack liegt. Doch auf einmal taucht die Kurze in der Nähe des Schützen aus dem Unterholz auf, nimmt den Kopf zwischen die vorderen Pfoten und hebt das grüne Ding auf und macht mich somit sprachlos. Dem Richter gefällt´s. :-)
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Hier finden Sie Lenas Urkunde zum Eifel - Ardennen - Cup 2008 in Monschau - Kalterherberg. (PDF - Datei) |
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Kommen wir gleich zur Sache. Meine Trainingspartner wissen es, relativ viele Richter haben es deutlich benannt und ich weiß es auch. Unsere Fußarbeit verdient es nicht Fußarbeit genannt zu werden. ;-) Mensch muss kein Hundeguru sein, um vorauszusehen, dass meine Kurze mit jedem weiteren Workingtest ihr Entfernen von meinem Bein, während eines Walkups, weiter ausbauen wird. Denn meine Kommandos, die ihr bedeuten sollen, sie möge sich doch bitte wieder zu mir gesellen, laufen in Anwesenheit eines Richters in der Linie natürlich auf Sparflamme. Ein erklärtes Ziel für das nächste Jahr ist es also unsere Fußarbeit beim Walkup grundsätzlich zu überarbeiten. Eine weitere Aufgabe wird für mich darin bestehen, Lena zu Beginn eines Workingtest ruhiger zu führen. Sie ist, wie Sie meinen Berichten hier auf dieser Seite entnehmen können, gerade in der ersten Aufgabe eines Workingtests sehr aufgedreht. Bei genügend hohen Umgebungsreizen, kann ich auch ein Fiepen nicht ausschließen. In der Online - Hundeschule unter dem Menüpunkt Dummyarbeit werde ich über Vorgehensweisen berichten. Noch habe ich allerdings nicht besonders viele Ideen. Ich bin es meiner Kurzen natürlich schuldig, zu erwähnen, dass sie ansonsten ihre Sache wirklich großartig macht. Sie ist schnell und ausdauernd, gibt super aus, trägt das Wasser in ihrem Fell nach der Wasserarbeit auch über längere Distanzen ohne sich zu schütteln, springt nicht ein. Klasse ist das!! |
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(nicht bestanden am 02.05.2009 in Kamen) Zum 3. Mal hatte die Bezirksgruppe Kamen unter der Sonderleitung von Hagen Krämer einen tollen Workingtest organisiert. In diesem Bericht sind die Aufgaben in der Reihenfolge aufgelistet, in der Lena und ich sie gearbeitet haben. Wie Sie sehen können, starteten wir mit der Aufgabe 2 der Arbeitsprüfung.
aufgabe 2Richter Jürgen Laux (D) (20 / 20 Punkte) Der Ansatzpunkt liegt am Fuß eines ca. 60m langen steilen, mit kurzem Gras bewachsenen Hanges, der vom Ansatzpunkt aus aufsteigt. Rechts und links entlang ist das Gelände dicht bewaldet. Die Wiese bildet also einen Schneisenhang und ist von Waldrand zu Waldrand ca. 20 Meter breit. Nach circa 30 Metern hat der Hang ein Plateau, das eine Tiefe von vielleicht 10 Metern hat. Danach verläuft der Hang wieder steil aufwärts. Es stehen zwei Gespanne am Ansatzpunkt. Als erstes fällt eine beschossene Markierung auf der linken Seite des Hanges auf das Plateau. Dabei ist die Flugbahn des Dummies zu sehen, nicht aber die Fallstelle. Der am Ansatzpunkt links sitzende Hund arbeitet diese als erster. Nun fällt in circa 50 Metern Entfernung eine vom Kopf des Hanges aus geworfene und beschossene Markierung auf die rechte Seite. Hier ist die Flugbahn und die Fallstelle des Dummies gut einsehbar. Diese arbeitet der auf der rechten Seite des Ansatzpunktes sitzende Hund. In der Folge fällt erneut die längere Markierung, die nun der linke Hund arbeitet und zum Schluss die linke Markierung auf das Plateau, die der rechte Hund arbeitet. Lena ist in der Wartezone nicht unruhiger als sonst auch. Fiept ab und zu. Wir werfen, bevor wir zum ersten Mal an diesem Tag in Richtung eines Ansatzpunktes gehen, nichts. In der Vergangenheit hatten wir dies ohne erkennbaren Erfolg versucht, um der Hündin die erste große Energie zu nehmen. Ich habe aber den Eindruck, dass die Kurze in der Wartezone und auf dem Weg dorthin leinenführiger ist, als noch im Herbst letzten Jahres, in Situationen in denen wir auf Workingtests unterwegs waren. Die Handlerin des zweiten Teams, mit dem wir die Aufgabe zusammen bestreiten müssen, scheint ihren Hund sicher zu führen. Das Team macht einen gelassenen Eindruck. Etwas, das uns sicherlich entgegen kommt. Wir sollen zunächst die rechte Markierung arbeiten, sind also als zweites Team an der Reihe. Lena als erste zu schicken, wäre mir lieber gewesen. Lena ist hochgradig angespannt, lief schon die wenigen Meter aus der Wartezone bis zum Richter nicht besonders an der Leine. Sie bleibt aber ruhig. Arbeitet schnell und sicher. Das andere Team macht dies genauso.
aufgabe 3Richter Henny Marcussen (D) (18 / 20 Punkte) Es steht ein Team am Ansatzpunkt. In circa 25 Metern Entfernung fällt auf der rechten Seite einer Wiese eine beschossene Markierung. Vereinzelt stehen Bäume auf der Wiese, die Schatten auf das wadenhohe Gras werfen. Der Hund soll die Markierung arbeiten. Nach der Übergabe entfernt sich der Hundeführende alleine vom Ansatzpunkt nach links. In etwa 15 Metern Entfernung legt er ein Dummy an einem Baum aus. Der Hund kann die Aktion gut beobachten. Auf circa der Hälfte des Rückweges des Hundeführenden zum Ansatzpunkt fällt ein zweiter Schuss und eine Markierung wird in den gleichen Fallbereich geworfen, wie zuvor dir erste Markierung. Ist der Hundeführende zurück beim Hund, soll er diesen die Markierung arbeiten lassen. Lena wartet ruhig. Arbeitet die erste Markierung punktgenau. Wartet erneut, zuckt beim zweiten Schuss und zweiten Wurf am ganzen Körper, bleibt aber sitzen. Die zweite Markierung findet sie nicht auf den Punkt. Dem Richter gefällt aber, dass sie in ihrer Suche schnell, ausdauernd und in kleinen Bögen arbeitet. Ihre Suche kostet uns zwei Punkte.
aufgabe 1Richter Christian Schlögell (D) (20 / 20 Punkte) Hund und Handler stehen am Ansatzpunkt. In circa 15 Metern Entfernung befindet sich ein kleiner Teich. In diesen ragt von links eine kleine Landzuge. Dahinter fällt eine beschossene Markierung in circa insgesamt 40 Metern Entfernung ins Wasser. Nach der obligatorischen Freigabe durch den Richter, soll der Hund die Markierung arbeiten. Lena ist relativ ruhig, erträgt den Schuss, markiert gut, wartet mein Kommando ab. Ich schicke sie mit dem Kommando Apport. Sie läuft nicht die direkte Linie. Ihre Strecke besteht also nicht aus Wasser, Landzunge und wieder Wasser. Sie läuft links am Ufer entlang und geht erst nach der Landzuge ins Wasser. Jetzt ertönt links aus dem hinteren Uferbereich ein Entenlocker relativ lang bis Lena am Dummy ist. Lena interessiert sich nicht weiter für das Ding. Sie nimmt den selben Weg, den sie auch auf dem Hinweg favorisierte. Steigt also früh aus dem Wasser und läuft am Ufer entlang zurück, gibt sauber aus.
aufgabe 5Richter Jürgen Laux (D) (19 / 20 Punkte) Zwei Gespanne am Ansatzpunkt. Die Hunde sind unangeleint Der Ansatzpunkt befindet sich auf einem gerade verlaufenden, circa 2 Meter breiten Weg. Dieser knickt nach circa 30 Metern scharf nach links ab. Vom Ansatzpunkt aus gesehen, sieht es so aus, als sei der Weg dort zuende. Ein Waldstück mit relativ dichten Bewuchs schließt sich an. In diesem Waldstück findet nun ein Treiben statt. Sechs Schüsse fallen, die Treiber rufen gut hörbar, sind aber nicht zu sehen. Nach dem wieder Ruhe herrscht, sollen beide Gespanne im Walkup bis zum vermeintlichen Ende des Weges gehen. Dort angekommen, werden die Hunde abwechselnd je zweimal in eine Freiverlorensuche auf der rechten Seite des Weges geschickt. Lena ist zunächst ruhig und erträgt tapfer das Treiben. Der Hund des anderen Teams läuft fantastisch bei Fuß. Wir gehen relativ langsam. Lena bleibt erstaunlich nah bei mir. Ich muss sie dennoch einmal mit einem "Fuß" korrigieren, was uns einen Punkt kostet. In der Suche ist der andere Hund zuerst an der Reihe. Diese Tatsache erträgt Lena nur in äußerster Aufgeregtheit. Reißt den Kopf zu mir herum und direkt wieder nach vorn, als wir zum Ansatzpunkt des Suchengebietes aufbrechen. Unsere Fußarbeit finde ich hier eher gruselig, scheint aber im berühmten Eifer des Gefechtes nicht weiter aufzufallen. Sie sucht super. Ist beim zweiten Mal deutlich ruhiger, findet schnell.
aufgabe 6Richter Henny Marcussen (D) (20 / 20 Punkte) Von Ansatzpunkt aus geht es circa 15 Meter in der Freifolge einen Waldweg entlang. Der Richter läuft dabei links neben dem Team, also direkt links neben dem Hund. Dabei trägt er zwei Dummies in der rechten Hand, die mit relativ hoher Intensität während des Gehens hin und her schwingen. Auf Anweisung des Richters bleibt das Team stehen, während der Richter weitere knapp 10 Meter vorgeht und dort ein Dummy auslegt. Team und Richter gehen gemeinsam zum Ansatzpunkt zurück. Dabei bleibt der Hund unangeleint. Auf Anweisung des Richters soll der Hund das Dummy holen. Nach der Dummyübergabe wendet sich das Team um 180 Grad und läuft ebenfalls in der Freifolge circa 15 Meter zum nächsten Ansatzpunkt. In 40 Metern Entfernung wird eine beschossene Markierung in wadenhohes lichtes Gras geworfen. Auch diese Markierung soll der Hund nach Freigabe durch den Richter arbeiten.Lena ist von den rechts neben ihr pendelnden Dummies während der Freifolge eher unbeeindruckt. Mir persönlich gefällt sie nicht besonders, da sie nach vorn orientiert ist und nicht wirklich am Bein läuft. Lena hat das aber auch schon deutlich gruseliger gezeigt, weswegen ich ganz zufrieden bin. Der Richter ist in der Anfängerklasse offensichtlich großherzig. Auch die Fußarbeit in Richtung des zweiten Ansatzpunktes finde ich nur passabel. Doch auch hier meine ich Fortschritte im Vergleich zum letzten Herbst z sehen. Ansonsten arbeitet Lena sehr schön, gibt sehr schön aus.
aufgabe 4Richter Christian Schlögell (D) (0 / 20 Punkte) Die Wartezone liegt auf einem geteerten Weg. Es arbeitet nur ein Hund. Durch eine lichte Hecke mit Sträuchern und relativ jungem Baumbestand geht's zum Ansatzpunkt, der oberhalb des Teiches liegt, an dem am Vormittag schon gearbeitet wurde. Der Richter steht in circa 30 Metern Entfernung. Ein Helfer weißt die Gespanne an, dass die Aufgabe bereits hier an der Hecke startet. Von hier aus läuft das Gespann in der Freifolge bis zum Richter. Das Gras ist wadenhoch, doch ein Trampelpfad hat sich gebildet. Beim Richter angekommen, dreht sich das Gespann wieder um 180 Grad und geht gemeinsam mit dem Richter circa 6 Meter bis zum Ansatzpunkt. Es ist der selbe Ansatzpunkt, wie in der Aufgabe am Vormittag. Der Uferbereich des Teiches liegt also leicht links in circa 15 Metern Entfernung. Im Gegensatz zum Vormittag fällt nun aber keine Markierung ins Wasser, sonder eine beschossene Landmarkierung in Höhe des Startpunktes der soeben ausgeführten Freifolge. Also circa 30 Meter rechts vom Teich in circa 40 Metern Entfernung rechts vom Ansatzpunkt. Nach Freigabe des Richters soll der Hund die Markierung arbeiten. Auf der Hälfte des Rückweges des Hundes zurück zum Ansatzpunkt fällt nun eine beschossene Markierung in den Teich. Nach der Übergabe des ersten Dummies, soll der Hund auch die Wassermarkierung arbeiten. Miss 100.000 Volt läuft, nachdem ich sie abgeleint habe, nicht gut am Bein, doch sie entfernt sich auch nicht deutlich. Da der Richter in relativ weiter Entfernung steht, korrigiere ich sie ein oder zweimal verbal. Viel bewirkt das allerdings nicht. Beim Richter angekommen rufe ich sie ins "Sitz", gebe dem Richter die Hand. Nun erfahre ich, dass wir uns um 180 Grad drehen sollen und noch ein paar Meter gemeinsam zum Ansatzpunkt gehen werden. Das Wort "gemeinsam" hat Lena wohl nicht ganz wahrgenommen. Unsere Freifolge oder besser, das Rumgehampel, das eine Freifolge sein soll, wird kein Desaster, da es nur ein paar Meter sind. Am Ansatzpunkt angekommen setzt sich Madam nach meinem dritten Kommando. An den Morgen erinnert, orientiert sie sich allerdings in Richtung Teich. Als der Schuss für die Landmarkierung fällt, dreht sie nicht einmal ihren Kopf in die entsprechende Richtung. Das Aufschlagen des Dummies auf den relativ trockenen Boden registriert sie dagegen und dreht ganz kurz ihren Kopf Richtung Markierung, erhält dort aber keinen Reiz mehr, da das Dummy natürlich bereits ruhig im Gras liegt. Also dreht Lena ihren Kopf wieder Richtung Teich. Mit diesen Bedingungen und einem guten Hundeführer hätte Lena vielleicht noch eine Chance gehabt. Aber sie hatte ja mich und damit war unser Untergang bereits jetzt besiegelt. ;-) Denn anstatt ich die Kurze deutlich in Richtung der Markierung ausrichte, um sie "Voran" zu schicken und anstatt ich versuche damit den kleinen Reiz des Aufschlags zu nutzen, den Lena wahrgenommen hatte und obwohl Lena deutlich in Richtung Teich schaut, begehe ich den Geniestreich und schicke sie mit "Apport". Sie schaut zum Teich, also läuft sie auch zum Teich. Bleibt an der Wasserkante stehen. Als ich sie "Stop" pfeife, dreht sie ihren Kopf in meine Richtung, In ihrem Gesicht ist folgender Text zu lesen: "Ich habe Dich gehört, ich weiß, dass das Ding hier im Wasser liegt. Da hat es ja heute Morgen auch gelegen. Deshalb schwimme ich dann mal eben los." Sie pfeift also auf meinen Pfiff und paddelt los. Lena im Wasser mit einem weiteren Pfiff in meine Richtung zu orientieren gelingt nicht. Die Kurze will es alleine durchziehen. Zwei Pfiffe ohne besonders erwähnenswerte Reaktion des Hundes reichen dem Richter aus, um die Aufgabe zu beenden. Auf meinen "Hier" - Pfiff reagiert Lena unmittelbar. Kommt brav zu mir. Ergibt: Null Punkte für den Hundeführenden. |
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(bestanden am 05.07.2009 in Aastatt / Iffezheim) Gefühlte 1.000 Grad im Schatten und dennoch gutgelaunte Wartezonen, Helferteams und freundlich hechelnde Hunde. Der renommierte Workingtest "Miles and More" der Landesgruppe Südwest fand dieses Jahr in Aastatt bei Iffezheim statt. Unter der Sonderleitung von Petra Beringer nahmen Lena und ich an einer straff und souverän organisierten Arbeitsprüfung teil, bei der drei Richter je zwei Aufgaben stellten. Diese wurden unmittelbar nacheinander gearbeitet. Ich beschreibe die Aufgaben hier in der Reihenfolge, in der Lena und ich sie zu bewältigen versuchten.
aufgabe 2 + 5Richter Jürgen Laux (D) (16 + 20 / 40 Punkte) Ein Team am Ansatzpunkt. Dieser liegt in einem lichten Laubwald auf einem kleinen Wall. Relativ steil fällt die Böschung circa 2 Meter in einen flachen langsam fließenden Fluss mit einer Breite von ungefähr 8 Metern. Durch starke Regenfälle in den letzten Tagen ist dieser normalerweise wohl deutlich schmaler und deshalb in den nunmehr breiten Uferzonen so flach, dass die Hunde dort über relativ weite Strecken waten und nicht schwimmen können. Das Baum bestandene Ufer ist diesseits relativ unbewachsen. Auf der anderen Uferseite steht Schilf, das nicht zuletzt durch die zu prüfenden Hunde des Vortages zum Teil flach getreten ist. Dort fällt eine beschossene Markierung in den Uferbereich ins Schilf, die der Hund apportieren soll. Der Schütze steht dabei am Ansatzpunkt, also direkt neben dem Team. Ist der Hund mit dem Dummy auf dem Rückweg und noch in dem Bereich des Flusses, in dem er noch schwimmen muss, schießt der Schütze ein zweites Mal und wirft eine Markierung vom Ansatzpunkt aus nahe am Hund vorbei auf die linke Seite (vom Hund aus rechts) ins schilfbewachsene Wasser des diesseitigen Ufers. Nach der Dummyübergabe soll der Hund auch diese Markierung holen. Lena ist hoch aufgeregt, an der Leine kaum zu bändigen, wittert das Wasser schon, als wir uns noch in Richtung Richter und Ansatzpunkt befinden und das Wasser noch gar nicht sehen können. Sie erträgt den ersten Schuss, markiert gut, rennt und schwimmt schnell, benötigt dann aber doch einen kleinen Moment, bis sie das Dummy findet, kommt nach der Aufnahme sofort zurück. Als der zweite Schuss und die Ablenkungsmarkierung fällt, schwimmt sie dem vor ihr her fliegenden Dummy soweit nach, dass ich beschließe den Hierpfiff einzusetzen. Sie dreht wieder in meine Richtung, übergibt gut und holt die zweite Markierung ohne weitere Probleme. Für den zweiten Teil der Doppelaufgabe gehen wir mit zwei Gespannen an den Ansatzpunkt. Das erste Team steht circa 3 Meter links vom Ansatzpunkt der ersten Aufgabe, das zweite Team circa 3 Meter rechts und etwas nach hinten versetzt. In die Mitte des Flusses wird eine beschossene Markierung geworfen. Der linke, vordere Hund muss allerdings eine Zeit lang warten, in der das Dummy durch die Strömung leicht abgetrieben wird. Der Hund kann diesen Vorgang aber gut beobachten. Er soll nun diese Markierung arbeiten. Danach wird eine Markierung in das Fallgebiet der Ablenkungsmarkierung der ersten Aufgabe geworfen. Diese fällt relativ nah zum ersten Hund, da dieser circa 3 Meter links neben dem Ansatzpunkt der ersten Aufgabe sitzt. Der zweite, rechte, nach hinten versetzte Hund soll diese nun arbeiten. Danach tauschen die Hunde ihre Plätze und die Aufgabe wird wiederholt. Lena ist zwar immer noch sehr aufgeregt, erträgt aber die Situation und apportiert beide Dummies super.
aufgabe 1 + 4Richter Detlef Henrich (D) (12 + 15 / 40 Punkte) Der Ansatzpunkt liegt im Wald. Relativ lichter Laubbaumbestand. Eine beschossene Markierung fällt in circa 30 Metern Entfernung gut sichtig. Der Hund soll nun um 180° gedreht und in eine kleine Suche geschickt werden. Der neue Ansatzpunkt liegt in circa 4 Metern Entfernung, die in der Freifolge absolviert werden sollen. Im Suchengebiet liegen zwei Dummies, von denen er eins arbeiten soll. Nach der Übergabe geht es in der Freifolge zurück zum ersten Ansatzpunkt. Nun soll der Hund die Memorymarkierung arbeiten. Nach der Übergabe diese zweiten Dummies schließt sich der zweite Teil der Doppelaufgabe an. Das Gespann geht in der Freifolge circa 15 Meter in Richtung der ersten Markierung, biegt dann 90° nach rechts ab und bleibt nach circa 2 Metern stehen. Nun fällt eine weitere beschossene Markierung in circa 20 Metern Entfernung. Auch diese soll der Hund apportieren. Lena bleibt beim ersten Schuss relativ ruhig, erträgt das zwischen den Bäumen landende Dummy. Ich hätte mich kommentarlos nach links vor Lena wenden und sie somit mit mir in Richtung Suchengebiet drehen können. Das erschien mir aber offensichtlich zu einfach, weswegen ich mich alleine, von meiner Hündin wegdrehe und als ich bemerke, dass sie nicht folgt und wie gebannt immer noch in Richtung der Markierung starrt, "Fuß" zu ihr sage, was sie mit einem Fiepen kommentiert und dann folgt. Die Suche ist kein Problem, die Übergabe gut. Ebenso unproblematisch ist der Apport der Markierung und die Übergabe. Nun folgt die Freifolge in den Wald hinein. Lena geht deutlich vor, auch die 90° Biegung ist nicht einfach und sie hängt nach. Die zweite Markierung ist unproblematisch und ich darf den Hund anleinen. Man fragt mich, was ich wohl denke, wie oft ich "Fuß" gesagt habe. Mit zwinkerndem Auge schätze ich zwei und man korrigiert mich auf sieben Male. Der Richter sagt, er habe während der relativ kurzen Freifolge beim sechsten Mal aufgehört zu zählen. Das kosten Punkte kann ich Ihnen sagen. ;-) Durch das Fiepen verlieren wir den Rest der Punkte und bleiben nur knapp in der Wertung, da die Richter zuvor besprochen hatten ein gemäßigtes Fiepen nicht als Null zu werten.
aufgabe 3 + 6Richter Jens Swadzba (D) (20 + 20 / 40 Punkte) Eine riesige Wiese wird auch einer ihrer langen Seiten durch eine Hecke begrenzt. Die Hecke ist circa 4 Meter tief, besteht aus unterschiedlichem dichtem und hohem Bewuchs und es schließt sich eine weitere Wiese hinter der Hecke an. Der Ansatzpunkt liegt circa 8 Meter vor der Hecke auf der Wiese. In der Freifolge geht das Gespann parallel zur Hecke circa 15 Meter und bleibt dann stehen. Am Geländeübergang von Wiese zur hecke stehen ein Helfer und ein Schütze. Letzterer schießt in die Hecke, in der sich ein Dummy befindet. Der Hund soll das Dummy im Suchengebiet arbeiten. Nach der Übergabe geht das Gespann weitere 10 Meter parallel zur Hecke. Nun wird eine beschossene Markierung über die Hecke auf die dahinter liegende Wiese geworfen. Der Hund muss nun durch die Hecke hindurchtauchen und die sich anschließende Wiese annehmen, um das Dummy zu apportieren. Lena läuft einigermaßen in der Freifolge. Bei mir hätte sie für diese Vorstellung mehr Punkte abgezogen bekommen. Ich schicke sie mit "Voran", sie orientiert sich an den Helfern am Heckenrand, bekommt günstig Wind und findet zügig. Auch die zweite Feifolge finde ich eher mäßig. Die Markierung schätzt Lena dagegen sehr gut ein. Sie durchbricht die Hecke ohne zu zögern und läuft weit genug auf die sich anschließende Wiese, findet das Dummy rasch und kommt schnell zurück. Dem Richter gefällt´s. |
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(gewonnen am 11.07.2009 in Allersberg) Tief im Wald und in beruhigender Stille gelegen, boten die Organisatoren der Landesgruppe Süd (DRC) Nina Leino und Daniel Reichel eine Arbeitsprüfung, mit einem angenehm kleinen Starterfeld und in großartigem Gelände. Die Anfänger startete alleine vormittags. Eine Tatsache, die einen strafen Ablauf mit kurzen Wartezeiten ermöglichte. Lena und ich arbeiteten die Aufgaben in der Reihenfolge, in der ich sie hier beschreibe. Es wurden je Richter je zwei Aufgaben gestellt, die direkt nacheinander abgefragt wurden. Eine tolle Prüfung, die sehr überlegt auf die Anforderungen eines in der Klasse A startenden Hundes abgestimmt wurde. Die Hunde wurden in allen Aufgaben einzeln geprüft.
aufgabe 3 + 4Richter Roger Phillips (GB) (20 + 18 / 40 Punkte) Der Ansatzpunkt liegt 5 - 6 Meter eine steile Böschung hinauf, wobei die Blickrichtung im rechten Winkel zum Weg und diese Böschung hinunter verläuft. Vom Ansatzpunkt aus gesehen, liegt jenseits des Weges ein circa 8 Meter breiter, leicht abfallender Uferbereich, der überwiegend knie- bis hüfthoch mit Sträuchern und Schilf bewachsen ist. Es schließt sich ein Weiher an, dessen Wasseroberfläche vom erhöht liegenden Ansatzpunkt aus gut einzusehen ist. Der Weiher ist circa 25 Meter breit. Nach 20 Metern, also eher am jenseitigen Ufer wird eine beschossene Markierung ins Wasser geworfen. Diese soll der Hund arbeiten. Der Hund muss also die Böschung herunter, im rechten Winkel über den Weg, im rechten Winkel zum Uferbereich durch die Sträucher, in den Weiher. Nach der Übergabe geht es in der Freifolge die Böschung herunter zurück auf den Weg, der parallel zum Ufer des Weihers verläuft. Nun wird eine beschossene Markierung von links nach rechts über den Weg geworfen. Werfer und Schütze stehen links des Weges in circa 40 Metern Entfernung und sind zum Teil durch den Bewuchs an dieser Stelle verdeckt. Die relativ kurze Flugbahn ist für den Hund sichtig. Die Fallstelle befindet sich in stark unwegsamen, dichtbewachsenen Gelände, das dem Weg entlang dem Weiher folgt und ist damit vom Ansatzpunkt aus nicht einsehbar. Das Dummy fällt circa 8 Meter tief vom Weg aus gerechnet in das Gelände. Der Hund soll die Markierung arbeiten. Lena hat Schnappatmung. Schon die circa 50 Meter über den Weg zum Punkt an dem uns der Richter begrüßt sind eine Tortur und glücklicherweise nicht Bestandteil der Aufgabe. Wir stiefeln die Böschung hinauf. Lena übernimmt die Vorhut. Verfluchte Fußarbeit. Die wird wohl immer spannend bleiben. Nach dem Ableinen bleibt meine Kurze ruhig, markiert gut, schwimmt schnell, schüttelt sich erst nach der Übergabe. Die Freifolge zurück auf den Weg ist nix. Lena ist wieder relativ weit vorne. Sie bleibt dann aber wieder ruhig, erkennt die Flugbahn, obwohl ihr Blick relativ lange bei Schützen verbleibt. Auf richtiger Höhe biegt sie nach rechts vom Weg in das Gelände ab. Sie sicht relativ lange. So lange, dass ich einen Kommentar des Richters erwarte. Dieser bleibt jedoch aus. Wir verlieren Punkte für die Fußarbeit und für die relativ lange Suche.
aufgabe 5 + 6Richterin Betty Schwieren (D) (20 + 18 / 40 Punkte) Der Ansatzpunkt liegt mitten im Wald. Dieser Mischwald ist relativ licht, weist aber auch Bereiche auf, in denen hohes Gras steht. Mitunter liegt Totholz umher. Zunächst fällt eine beschossene Einzelmarkierung in circa 30 Metern Entfernung in Blaubeersträucher. Diese soll der Hund arbeiten. Danach wird der Hund in der Freifolge circa 15 Meter durch unwegsames Gelände nach rechts geführt, sodass das Gespann in Richtung einer Schneise schaut. Ein etwa 2 Meter breiter Waldweg bildet diese Schneise. In 60 Metern Entfernung wird eine gut sichtige Markierung von links nach rechts, direkt rechts neben den Weg geworfen. Auch diese soll der Hund arbeiten. Lena arbeitet die erste Markierung schnell und gibt schön aus. Unsere Freifolge ist deutlich besser, als noch vor einem halben Jahr. Doch wirklich toll geht anders. Uns rettet, dass der Weg durch dort liegende Äste und relativ hohen Bewuchs relativ unwegsam ist, weswegen Lena aufmerksamer und bewusster neben mir läuft, nicht nur in Richtung der gerade entdeckten Helfer in Entfernung schaut. Auch die zweite Markierung läuft super. Wir verlieren 2 Punkte durch unsere Fußarbeit.
aufgabe 1 + 2Richterin Birgitta Staflund-Wiberg (S) (20 + 20 / 40 Punkte) Um den Ansatzpunkt zu erreichen, tritt das Gespann vom Weg relativ unwegsam circa 4 Meter in einen direkt angrenzenden Nadelwald. Der Ansatzpunkt befindet sich zu Kopf eines steilen Hanges , der circa 40 Meter in ein Bachbett hinabfällt. Jenseits des Baches, der im Laufe der Jahre eine tiefe vielleicht 10 Meter breite und 4 Meter tiefe Furche in den weichen Waldboden gewaschen hat, steigt der Waldboden sehr steil auf ein Plateau, auf dem ebenfalls relativ licht alte Nadelbäume stehen. Auf das Plateau wird eine beschossene Markierung geworfen, die der Hund arbeiten soll. Die Flugbahn ist eigentlich gut zu sehen. Der dunkele Wald, der dunkele Waldboden und die Unterbrechung der Sicht auf die Flugbahn durch umherstehende Bäume erhöhen jedoch den Schwierigkeitsgrad deutlich. Die Luftlinie beträgt vielleicht 30 bis 40 Meter, die Strecken durch das "Tal" etwa 50 bis 60 Meter. Nach der Übergabe läuft das Gespann circa 10 Meter nach links und dreht sich dann um 180°, schaut also nun nach rechts, parallel zum Bachlauf. In circa 40 Meter Entfernung wird eine beschossene Markierung in das "Tal" geworfen. Das Dummy landet diesseits weit vor dem Bach entfernt, in dichtem Bewuchs. Auch diese Markierung soll der Hund arbeiten. Lena markiert super, ist schnell, verliert die Richtung zur ersten Fallstelle nicht, als sie durch das "Tal" läuft, arbeitet auch die zweite Markierung gut, findet schnell, gibt toll aus. Vielen Dank, Lena! :-)
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Hier finden Sie Lenas Urkunde zum Workingtest Stormy Weather 2009 in Allersberg. (PDF - Datei) |
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(nicht bestanden am 08.08.2009 in Weeze) Die Landesgruppe West des DRC organisierte den mit großem Abstand größten Workingtest, den Lena und ich bis jetzt besuchten. 270 Teams starteten an diesem Tag in den Einzelwettkämpfen. Wir starteten mit Aufgabe 4.
aufgabe 4Richter Jürgen Laux (D) (0 / 20 Punkte) Der Ansatzpunkt befindet sich auf einem schmalen, vielleicht nicht einmal 2 Meter breiten, gerade verlaufenden Waldweg, an den sich rechts und links dicht junge Bäume säumen, deren Äste bis zum Boden reichen. Der Richter steht in der Mitte, je ein Gespann steht links und rechts von ihm in gleicher Linie. Es folgt ein circa 10 Meter weiter Walkup in der Freifolge auf dem Weg. Dann bleibt die Linie stehen und in circa 5 Metern Entfernung wird ein Dummy langsam von links nach rechts über den Weg gezogen und verschwindet in der Deckung. Erneut setzt sich die Linie in Bewegung, überquert die Spur des gezogenen Dummies und bleibt weitere 5 Meter weiter stehen. In 20 Metern Entfernung wird eine beschossene Markierung mit kurzer Flugbahn aber gut sichtig in hohes Gras geworfen. Der linke Hund wird zuerst geschickt. Nach der Übergabe fällt erneut eine beschossene Markierung, die der rechte Hund arbeiten soll. Ich stehe irgendwie nicht nur im Wald, sondern auch noch neben mir, achte auf Lenas Freifolge, die eigentlich ganz gut funktioniert. Das gezogene Dummy ist kein Problem für uns. Da das Gras auf dem Weg relativ hoch steht, bin ich mir nicht ganz sicher, ob meine Kurze überhaupt mitbekommen hat, dass da etwas gezogen wurde. Auch das Überqueren der Dummyspur läuft super. Die Kurze bleibt für ihre Verhältnisse relativ nah bei mir. Der nahe zu unserer linken Seite laufende Richter begrenzt Lena etwas und begünstigt so die Situation. Die Linie stoppt erneut und während ich noch denke, dass die Aufgabe ab hier kein Problem mehr für uns darstellt, denkt Lena, dass wir das doch erst noch einmal sehen wollen und läuft mit dem Flat zu unserer Linken lustig mit. Ich stopp sie und sie dreht sofort zu mir zurück. Den Kommentar, "Das hat sie noch nie gemacht." verkneife ich mir. Ein einfaches "Bleib" wäre schön gewesen. ;-) Ich erhalte für meine Träumereien null Punkte.
aufgabe 5Richterin Petra Beringer (D) (20 / 20 Punkte) Der Ansatzpunkt befindet sich auf offener kurzgeschorener Wiese. 10 Meter vor dem Ansatzpunkt ist das Gras nicht gemäht, steht etwa kniehoch und bildet ein Feld, das etwa 60 Meter breit ist und circa 50 Meter in die Tiefe reicht. Nach diesen 50 Metern ist die Wiese wieder kurz geschoren. Dort fällt eine beschossene Markierung. Diese soll der Hund arbeiten. Ist er auf dem Rückweg und befindet er sich wieder relativ nah, circa 6 Meter am Ansatzpunkt, wird vom Hundeführenden aus gesehen rechts in etwa 60 Metern Entfernung eine weitere Markierung geworfen. Die Wiese auf dem Weg dorthin und an der Fallstelle ist ebenfalls kurzgeschoren. Der Winkel zwischen beiden Fallstellen beträgt circa 120°. Die zweite Markierung fällt aus Sicht des Handlers etwas hinter diesem, also hinter der Linie des ersten Ansatzpunktes. Der Hund soll natürlich die zweite Markierung registrieren und soll nach der Abgabe des ersten Dummies auch diese arbeiten. Lena schätzt die Entfernung zur ersten Markierung super ein. Sie schießt in einer geraden Linie durch den hohen Bewuchs, lässt sich nicht im Geringsten vom Geländeübergang beeindrucken und findet auf der sich anschließenden kurzgeschorenen Wiese schnell. Als sie fast wieder bei mir ist und der zweite Schuss ertönt, folgt ihr Blick der Flugbahn des Dummies und sie rennt bestimmt 6 bis 8 Meter an mir vorbei und deutlich in die Richtung der Markierung. Nachdem das Dummy aber aufgeschlagen ist, orientiert sie sich wieder zu mir. Übergibt schön das erste Dummy und arbeitet auch das zweite gut. Die Richterin bestätigt, dass man dem Hund in dieser Situation einen gewissen Freiraum geben muss, da es wichtiger ist, das zweite Dummy zu markieren, als gehorsamst beim Handler zu salutieren und keine Ahnung davon zu haben, an welcher Stelle sich der nächst Job befindet. Lenas gewisse Eigeninitiative kostet uns somit keinen Punkt.
aufgabe 1Richter Jean -Louis Pigal (F) (20 / 20 Punkte) Eine Markierung soll über einen Fluss gearbeitet werden. Der Ansatzpunkt liegt auf einem Weg, der parallel zum Fluss verläuft. Circa 4 Meter fällt die Böschung relativ steil zum diesseitigen Uferbereich ab. Der Einstieg ist steil. Interessant wird die Aufgabe in Bezug auf das Überqueren des Flusses. Es passieren relativ regelmäßig Kanus, der Fluss ist bestimmt 10 Meter breit und das Wasser fließt mit deutlicher Geschwindigkeit. Der Ausstieg ist ebenfalls steil, die jenseitige Böschung ebenfalls 3 bis 4 Meter hoch. Es folgt ein Holzzaun auf dem Kopf der Böschung, durch den die Hunde hindurchschlüpfen können. An den Zaun schließt sich eine ebene, frisch gemähte Wiese an, auf die vom Zaun aus 20 Meter entfernt eine Markierung geworfen wird. Diese soll der Hund arbeiten. Lena ist erstaunlich ruhig. Nach der Freigabe schießt sie die Böschung herunter. Deutlich zu erkennen ist, dass die Kurze offenbar beim Einstieg ins Wasser bereits den Punkt ihres Ausstiegs festlegt. Denn als sie von der Strömung abgetrieben wird, hält sie eindeutig dagegen und findet einen Ausstieg, der in einer geraden Linie zum Ansatzpunkt und zum Einstieg liegt. Sie findet schnell, kommt gut zurück, gibt sehr schön aus.
aufgabe 2Richter Louis Reynders (B) (18 / 20 Punkte) Die Aufgabe beginnt bereits beim Verlassen der Wartezone. Der Hundeführende wird aufgefordert den Hund auf dem Weg circa 20 Meter korrekt an der Leine zu führen. Danach wendet sich das Gespann um 90° nach rechts und schaut nun auf einen schmalen Pfad, der durch kniehohes Gras zum Waldrand führt, an den sich ein relativ lichter Laubwald mit altem Baumbestand führt. Die Entfernung bis zum Waldrand beträgt etwa 10 Meter. Der Ansatzpunkt, an dem auch der Richter steht liegt weitere 10 Meter im Wald. Der Hund wird nach der 90° Drehung abgeleint. Im von dort aus kaum einsehbaren Wald fallen zwei Schüsse. Nun soll das Gespann in der Freifolge die 20 Meter bis zum Richter laufen. Es liegen für eine kleine Suche zwei Dummies vor dem Ansatzpunkt im sehr lichten Wald. Diese liegen lediglich etwa 4 bis 6 Meter tief im Wald und etwa 20 Meter auseinander. Beide soll der Hund arbeiten. Unsere Leinenführigkeit ist mäßig. Lena hängt zwar nicht in der Leine, geht aber deutlich vor. Die kurze Moxonleine verhindert, dass unsere Aktion besonders gruselig aussieht. Die Schüsse erträgt sie gut, heizen sie aber für die bevorstehende Freifolge ordentlich auf. Mir gefällt die Freifolge gar nicht, der Richter sieht es später weniger tragisch. Lena sucht ausdauernd, könnte aber in den Augen des Richters etwas kleiner bezüglich ihrer Kreise bleiben. Bei der Übergabe läuft Lena einen kleinen Bogen, der dem Richter nicht so gut gefällt.
aufgabe 3Richterin Anja Helber (D) (20 / 20 Punkte) Zwei Gespanne stehen am Ansatzpunkt circa 6 Meter auseinander. 20 Meter vor der Linie findet ein kurzes Standtreiben von links nach rechts statt. Es wird gerufen, geschossen, Dummies fliegen. Dann drehten sich beide Teams um 180° und gehen in der Freifolge je an einen eigenen Ansatzpunkt. Beide Ansatzpunkte liegen 10 bis 12 Meter auseinander. Der Wald ist dicht mit dichtem Bodenbewuchs große Baumstämme liegen umher. In gerader Linie vor dem linken Hund fällt eine beschossene Markierung die der linke Hund arbeiten soll. Dann fällt auf der rechten Seite in gerader Linie vor dem rechten Hund ebenfalls eine Markierung, die nun dieser arbeiten soll. Eine der Markierungen wird etwas tiefer im Gelände geworfen. Nach der zweiten Übergabe wechseln die Gespanne ihre Positionen und weitere zwei Markierungen werden gearbeitet. Lena macht die Sache super bleibt sehr schön ruhig, läuft auch später beim Positionswechsel relativ gut am Bein. Sie findet schnell und gibt sehr schön aus.
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(bestanden am 16.08.2009 in Wunstorf) Gefühlte 1.000 Grad und die stete Suche nach Schatten. Da kann der Veranstalter natürlich nichts dafür. Richter, Organisation, Helfer, Teilnehmer ... alle gut drauf. Nett war´s.
aufgabe 4Richter Günther Kohler (D) (20 / 20 Punkte) Der Ansatzpunkt befindet sich auf einem Hügel. Zwei Gespanne stehen dicht, circa 1,5 Meter auseinander und schauen in einem circa 120° Winkel in unterschiedliche Richtungen. Nach links fällt der Hang etwa 8 Meter steil ab. Es folgt eine kurze ebene Fläche, an der sich wiederum ein steil ansteigender Hang anschließt. Dieser besitzt ein Plateau in circa 6 Metern Höhe, das etwa 15 Meter breit und etwa 6 Meter tief ist. Von hier steigt der Hang weiter um weitere 4 bis 6 Mete steil an. Eine Markierung wird von diesem höchsten Punkt des gegenüber liegenden Hanges aus beschossen auf das dicht bewachsene Plateau geworfen. Diese soll der linke Hund arbeiten, wobei der Richter größten Wert darauf legt, dass beide Handler während der gesamten Aufgabe keinerlei Kommandos geben, den Hund also nicht korrigieren, lediglich ein Kommando verwenden, um nach der Aufforderung des Richters den Hund loszuschicken. Nach rechts fällt der Hang ebenfalls steil ab und steigt unmittelbar wieder ähnlich steil an. Kleine Büsche stehen überall und insbesondere an der Fallstelle dicht an dicht. Die Flugbahn des Dummies ist zu sehen, die Fallstelle aufgrund des dichten Bewuchses hingegen nicht. In circa 50 Metern Entfernung wird eine beschossene Markierung geworfen, die der rechte Hund arbeiten soll. Danach wechseln die Gespanne ihre Positionen und die Aufgabe wird wiederholt. Lena ist als zweite dran. Ich gebe ihr trotz der Anweisung des Richters nach dem ableinen ein "Bleib". Bei der ersten Aufgabe des Tages, bei der wir immer besonders weit oben sind ist sicher eben sicher. Die Kurze macht ihren Job klasse. Wartet ruhig, ist schnell, gibt gut aus lässt sich gut am Bein handeln. Markiert nach rechts super und behält trotz des unwegsamen Geländes auf der rechten Seite gut die Richtung zum Dummy.
aufgabe 5Richterin Rita Kökény (H) (18 / 20 Punkte) Vom Ansatzpunkt aus verläuft gerade ein Trampelpfad, der das Gelände in eine rechte und eine linke Seite aufteilt. Links steht ein Schütze sichtig am Fuße eines kleinen Hanges. Rechts befindet sich ein Suchengebiet, in dem Dummies ausgelegt sind. Dieses Gebiet ist mit Gräsern und kleinen Sträuchern dicht bewachsen. Der Schütze schießt von seiner linken Seite nach rechts. Der Hund soll zwei Dummies arbeiten. Das erste Dummy findet Lena relativ schnell. Doch sie kommt nicht unmittelbar zurück, sondern läuft einen kleinen Bogen. Ich überlege zu pfeifen, pfeife aber dann doch nicht, da sich Madam dann doch auf den Heimweg bequemt. Auch das zweite Dummy findet sie in gerade noch zu ertragener Zeit. Doch dann der Schock. Sie läuft mit dem Ding zum Schützen, hebt brav den Kopf bietet sehr schön an. Jetzt pfeife ich und Lena kommt zu mir, als wenn nichts gewesen wäre. Die Richterin erklärt ich hätte bei beiden Aktionen wesendlich früher eingreifen sollen und die Hündin "Hier" pfeifen sollen.
aufgabe 1Richter Robert Kaserer (A) (18 / 20 Punkte) Vor dem Ansatzpunkt beginnt unmittelbar eine große Schilffläche, in die ein schmaler, vielleicht 50 Zentimeter breiter Trampelpfad getreten ist. Der Richter geht durch diesen Pfad vor und das Gespann in der Freifolge hinterher. Nach 20 Metern ist das Schilf durchschritten und es öffnet sich eine kleine Fläche, auf der das Gespann stehen bleiben soll. An diese Fläche schließt sich ein circa 40 Meter langer Wasserbereich an, durch den der Hund waten kann. Am Ende dieses Bereiches wird eine beschossene Markierung geworfen, die der Hund arbeiten soll. Ich kann Miss 100.000 Volt einigermaßen ruhig ableinen, nachdem man uns die Aufgabe erklärt hat. Auch die Freifolge funktioniert einigermaßen, da ja der Richter unmittelbar vor uns hergeht. Als wir aber den Trampelpfad hinter uns lassen und der Richter beiseite tritt und uns den Blick auf Wasser, Helfer und was weiß ich nicht noch alles freigibt, ist die Kurze kaum noch zu bändigen. Sie läuft, obwohl ich ein Kommando vergebe, bestimmt 2 bis 3 Meter vor, kommt nur widerwillig zu mir zurück. Apportiert dann aber sehr sicher. Des Richters Ausführungen beschränken sich dann auch auf unsere fantastische Fußarbeit. ;-)
aufgabe 2Richterin Lynn Stringer (GB) (19 / 20 Punkte) Der Ansatzpunkt befindet sich am Fuß einer mehr oder weniger steilen, ansteigenden Wiese, um die sich Bäume verschiedenen Alters säumen. In circa 30 Meter Entfernung wird eine gut sichtige beschossene Markierung mit kurzer Wurfdistanz in die Mitte der Wiese geworfen. Diese soll der Hund arbeiten. Ist der Hund nach Aufnahme des Dummies auf dem Rückweg, wird an gleicher Stelle ein weiteres Dummy ausgelegt. Nach der Dummyübergabe soll sich das Gespann am Ansatzpunkt erneut ausrichten. Ein Helfer geht nun zur Fallstelle und beschießt diese, beziehungsweise das Dummy und entfernt sich wieder. Der Hund soll nun "Voran" geschickt werden und auch das zweite Dummy arbeiten. Lena arbeitet das erste Dummy gut, hat keine Probleme auch zum zweiten Mal die Richtung anzunehmen. Und wieder bin ich mir nach Aufnahme des Dummies sicher, dass ab hier nichts mehr schief gehen kann und wieder belehrt mich Lena eines Besseren. Ich wird auch irgendwie nicht schlauer. ;-) Mit dem Dummy im Fang dreht sie einen relativ großen Bogen auf ihrem Rückweg und nimmt deutlich Geschwindigkeit zurück. Der Bogen gerät so groß, dass ich sie "Hier" pfeife. Die Ausgabe ist okay.
aufgabe 3Richteri Malcom Stringer (GB) (14 / 20 Punkte) Es stehen zwei Gespanne mit circa 2 bis 3 Meter Abstand zu einander am Ansatzpunkt. Dazwischen steht der Richter. In circa 8 Meter Entfernung auf der linken Seite des Ansatzpunktes befindet sich ein Gewässer. Mehr oder weniger parallel zur Wasserkante läuft die Linie circa 8 Meter weit und hat nun das Gewässer links neben sich. Das Gelände vor der Linie schnürt sich in 10 Metern Entfernung auf eine Breite von etwa 2 Meter ein und bildet dort einen Übergang zu einer Wiese, die sich anschließt. In Höhe der Einschnürung wird nun sehr langsam ein Dummy von links nach rechts gezogen. Kurz vor den auf der rechten Seite angrenzenden Sträuchern wird es mit einem Ruck von Weg gerissen und verschwindet im Unterholz. Nun wird eine Markierung auf der sich anschließenden Wiese geworfen. Ein Hund soll die Markierung zu arbeiten und dazu auf dem Hin- und Rückweg im rechten Winkel über die Dummyspur laufen. Nach der Übergabe wird eine Markierung für den zweiten Hund geworfen, die nun dieser arbeiten muss. Lenas Freifolge ist mäßig, aber ertragbar. Vom Wasser zur Linken bleibt sie unbeeindruckt. Das über den Weg gezogene Dummy verfolgen ihre Augen aufmerksam, sie bleibt aber relativ ruhig. Ich schicke sie nach der Freigabe durch den Richter auf die Markierung. Sie überläuft die Dummyspur ohne zu zögern, nimmt schnell auf. Als sie auf dem Rückweg ist, erkenne ich überhaupt erst die möglichen Tücken der Aufgabe. Lena nimmt Geschwindigkeit beim Überlaufen der Dummyspur zurück. Sie driftet zu der Stelle ab, an dem das Dummy in der Deckung verschwand. Ich pfeife sie zu mir. Ihr Körper folgt, ihre Augen bleiben aber noch für einen Moment an besagter Stelle. Das hat den Effekt, dass sie bereits auf Höhe unserer Linie ist als sie auch den Kopf wendet, einige Zuschauer als vermeintliche Linie interpretiert und 8 bis 10 Meter hinter die Linie läuft. Ich pfeife sie zum zweiten Mal ab. Sie kommt sofort übergibt sehr schnell. Ich und meine Pfeifsignale müssen schneller werden. ;-)
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(bestanden am 24.10.2009 in Lauda - Königshofen) Zwangsläufig treffen Sie im Finale Hunde, die das Potential haben einen Arbeitsprüfung zu gewinnen. Tatsächlich einen Workingtest zu gewinnen, steht natürlich oftmals auch mit ein wenig Glück oder das Verlieren mit ein wenig Pech in unmittelbarem Zusammenhang. Die Hunde, die ich beobachten konnte, waren schon toll und Unterschiede zeigten sich wahrscheinlich hauptsächlich aufgrund der Aufgabenstellung, die deutlich schwieriger gestaltet waren, als auf regulären Arbeitsprüfungen in den entsprechenden Klassen. Jedem, der sich einmal für diese Veranstaltung qualifiziert hat, kann ich nur wärmstens ans Herz legen, die Möglichkeit der Teilnahme am Finale zu nutzen. Hier wir man gnadenlos geerdet und kann wirklich tollen Hunden bei der Arbeit zusehen. Großartig war das. Aber lesen Sie selbst. Wir starteten mit Aufgabe 2.
aufgabe 2Richter Guy Matter (CH) (16 / 20 Punkte) Zwei Gespanne stehen am Ansatzpunkt etwas 3 Meter auseinander. Die Wiese ist relativ kurz geschoren und steigt leicht an. Nach circa 15 Metern geht das Gelände in einen Hang über. Dieser ist deutlich dichter und kniehoch bewachsen und steig deutlich steiler an. Dieser mit Gras bewachsene Bereich bildet eine Schneise in den Wald, die etwa 40 Meter breit und 80 Meter tief ist. Auf halber Höhe stehen Helfer im Hang. Die Entfernung zum Ansatzpunkt beträgt also circa 55 Meter. Auf der Linken Seite steht ein Helfer kaum sichtig im Wald und wirft eine beschossene Markierung etwa 15 Meter weit auf gleicher Höhe in den Hang. Der rechte Hund soll diese arbeiten. Nach der Übergabe wirft ein auf der rechten Seite, 10 Meter vom Waldrand entfernt stehender Helfer, eine Markierung nach rechts in den Wald. Die Fallstelle liegt vielleicht 3 bis 4 Meter vom Geländeübergang entfernt im Wald. Diese soll der linke Hund arbeiten. Nach der Übergabe wechseln die Gespanne ihre Positionen und die Aufgabe wird wiederholt. Wir stehen zunächst auf der rechten Seite, müssen also zuerst das linke, auf den Hang geworfene Dummy arbeiten. Der linke Hund startet zuerst findet schnell. Lena markiert super, läuft in einer geraden Linie auf den Punkt genau zum Dummy, kommt in gerader Linie schnell zurück. Wir wechseln mit dem anderen Gespann unsere Positionen. Lena versteht nicht unmittelbar, dass das Dummy im Wald gelandet ist. Sie fädelt sich vor dem Geländeübergang ein und läuft die Schneise hoch am Waldrand entlang, dreht und kommt die Schneise am Waldrand entlang wieder herunter. Jetzt stoppe ich sie. Sie sitzt zwar ungünstig und ich weiß nicht, ob ich sie nach hinten oder nach rechts schicken soll. Ich schicke sie zurück und sie taucht in den Wald, findet jedoch nicht. Kommt wieder heraus, ich stope sie erneut, sie taucht erneut in den Wald. Das wiederholt sich noch ein paar Mal. Als der Helfer auf der Wiese signalisiert, dass sie zu tief im Gelände sei. Sobald der Hund in den Wald taucht, ist der vom Ansatzpunkt nicht mehr zu sehen. Ich vertraue also dem Helfer und pfeife sie zurück. Nach kurzer Zeit schießt sie aus dem Gelände und kommt mit Dummy zu mir in gerader Linie zurück. Mir ist sofort klar, dass das unmöglich das Dummy sein kann, das unser Helfer geworfen hatte. Der Richter bedeutet, er würde es gleich erklären , wolle aber erst noch den anderen Hund arbeiten lassen. Relativ nah zu unserer Aufgabe schließt sich die nächste Aufgabe und damit eine Freiverlorensuche an. Aus diesem Gebiet hatte Lena offensichtlich unbemerkt ein Dummy gestohlen. Der Richter meinte nun, dass man wohl kaum von einem Hund verlangen könne, ein bestimmtes Dummy aus einem Suchengebiet zu arbeiten und dass wohl kein Hund erahnen kann, an welcher Stelle im Gelände die nächste Aufgabe beginnt. Er erwähnt noch, dass er die Hündin früher abgepfiffen hätte und sie sich nicht am erst am Geländeübergang hätte einfädeln lassen. Deshalb und aufgrund der relativ langen Suchenzeit verlieren wir die Punkte.
aufgabe 3Richter John Pedersen (DK) (18 / 20 Punkte) Auf einer großen Wiese begrüßt der Richter drei Gespanne. Bereits an Waldrand werden alle drei Hund abgeleint und müssen circa 40 bis 50 Meter durch den Wald bis zum Ansatzpunkt geführt werden. Dort stehen die Teams jeweils etwa 4 Meter auseinander und schauen auf ein circa 30 Meter tiefes und circa 40 Meter breites Waldstück, das reltiv dicht mit jungen Laubbäumen bewachsen ist. Auf der linken Seite beginnt ein Treiben. 4 Treiber rufen, schießen, werfen Dummies und durchstreifen dergestalt langsam das ganze Gebiet, laufen sogar einen kleinen Bogen. Der Richter fordert nun den ersten Hundeführenden auf die Suche zu beginnen. Nach der Übergabe ist jeweils das nächste Gespann an der Reihe, solange bis der Richter die Aufgabe beendet. Bescheiden läuft Lena in der Freifolge, ist aber am Ansatzpunkt, auch vor dem Hintergrund, dass wir mit drei Hunden unterwegs sind, erstaunlich ruhig. Das wir als erste arbeiten dürfen, ist sicherlich ein kleiner Vorteil, den wir genießen können. So wird Lena den ersten Druck los. Das Treiben erträgt sie. Jeder Hund wird viermal in die Suche geschickt, bevor der Richter die Aktion beendet. Dem Richter gefällt unsere Freifolge einigermaßen gut. Auf welchen Hund der wohl geguckt haben mag? ;-) Weniger gefällt ihm, dass Lena bei allen Starts in das Gelände exakt den gleichen Weg relativ tief ins Gelände nimmt. Man erklärt uns, dass sie diesen kleinen Mangel, nicht sofort mit der systematischen Suche zu beginnen, dadurch kompensiert, dass sie tief im Gelände dann sehr schön groß in ihren Bewegungen wird und ausdauernd bleibt, ohne dass sie dabei nennenswert langsamer wird.
aufgabe 4Richter Werner Haag (D) (10 / 20 Punkte) Der Ansatzpunkt liegt auf einem schmalen, etwas abfallenden Feldweg, der gerade durch Felder verläuft. Zwei Gespanne stehen eng neben einander, dazwischen der Richter. Es startet ein Walkup den Weg herunter. In circa 60 Metern Entfernung steht ein Helfer links am Wegrand und wirft eine Markierung circa 20 Meter nach links in ein angrenzendes Senffeld. Nach dem ersten geworfenen Dummy fällt ein Schuss hinter der Linie. Aus Sicht der Linie, die sich um 180° gedreht hat, wird das Dummy von der linken Seite circa 30 Meter auf ein Feld geworfen, das bereits abgeerntet ist. Der Helfer steht etwa 10 Meter links neben dem Weg auf dem Feld. Nun wird der Erste Hund in das Senffeld geschickt. Der Weg dorthin verläuft vielleicht für 10 Meter auf dem Feldweg, dann müssen die Hunde den Weg nach links verlassen, um die Fallstelle in gerader Richtung zu erreichen. Für weitere circa 30 Meter folgt ein vor dem Senffeld gelegener abgeernteter Acker, auf dem 10 cm hoch Reste der dort angebauten Pflanzen stehen. Nach insgesamt etwa 40 Metern beginnt das Senffeld, in das von dort aus das Dummy etwa 20 Meter tief im Feld liegt. Der Senf steht sehr dicht und bestimmt 40 cm hoch. Nach der Übergabe wird der zweite Hund hinter die Linie geschickt, um das zweite Dummy zu arbeiten. Danach werden die Positionen gewechselt und die Aufgabe beginnt erneut. Lena läuft einigermaßen bei Fuß. Sie markiert, das kann ich deutlich an ihrer Kopfbewegung ablesen. Als der Richter neben uns zum zweiten Mal den Arm hebt, um die zweie Markierung hinter der Linie auszulösen, fordere ich Lena auf, sich zu drehen. Ich drehe mich dabei in sie hinein. Da sie sich nunmehr ein Stückchen rückwärts drehen muss, dauert die Aktion etwas. Als sie die Markierung bemerkt, weicht sie von meinem Knie und unsere Fußarbeit verabschiedet sich ins Nirwana. Noch schlimmer ist allerdings, dass mir jetzt erst auffällt einen groben Handlingsfehler begangen zu haben, denn ich hätte mich für diesen Teil der Aufgabe gar nicht drehen müssen, hätte die Kurze weiter auf das Dummy im Senf konzentrieren sollen. Nachdem das zweite Dummy liegt, müssen Lena und ich also wieder um 180° drehen, was nun aus der Markierung ein schweres Memory macht. Die oben beschriebenen Geländeübergänge meistert Lena gut. Sucht dann allerdings ewig. Ich kann ihr auch mit großartig helfen, da ich noch weniger eine Ahnung habe, wo das grüne Ding liegt. Lena bleibt mit ihren Kreisen allerdings so klein, dass ich sie auch nicht zurück ins ungefähre Suchengebiet pfeifen muss. Ich erwarte jeden Moment, dass der Richter die Angelegenheit beendet. Lenas unermüdlicher Tatendrang rettet uns über die "Runde". Im zweiten Teil der Aufgabe müssen wir uns zwangsläufig in der Linie drehen, da Lena nun die Markierung hinter der Linie arbeiten soll. Unsere Fußarbeit gerät ein weiteres Mal gruselig. Die Kurze markiert aber einigermaßen, lässt sich zwar noch einmal von dem zuerst und in die andere Richtung startenden Hund ablenken, arbeitet die Markierung dann mit einem gewissen Zeitaufwand, will heißen, findet auch nicht punktgenau. Da bleiben nicht viele Punkte übrig.
aufgabe 5Richter Jörg Mente (D) (19 / 20 Punkte) Drei Gespanne stehen jeweils 2 Meter auseinander in gerader Linie am Ansatzpunkt. Vor ihnen befindet sich eine Wiese mit wadenhohem Gras, die etwas 10 Meter flach in s Gelände reicht und an einer abfallenden Böschung endet. Die Böschung fällt steil circa 2 Meter ab und ist mit jungen Laubbäumen und Büschen bewachsen. Unterhalb dieser Böschung findet ein Treiben statt. Drei Helfer gehen von links nach rechts, schießen und rufen. Jeweils auf der Höhe der drei Gespanne wird ein Dummy durch die Böschung und auf deren Kopf, also 15 Meter sichtig vor die Hunde geworfen Nacheinander müssen die Hundeführenden ohne Hund das vor ihnen liegende Dummy einsammeln und zum Hund zurückkehren. Haben alle drei Handler ihr Dummy eingesammelt, dreht sich die Line um 180° Grad. Vor den Teams sind in circa 15 Metern Entfernung insgesamt drei Bänder an Äste gehängt. Darunter befindet sich je ein Blind, auf das die Hunde nacheinander "Voran" geschickt werden sollen. Der erste Teil der Aufgabe läuft reibungslos, auch wenn ich Trottel relativ viel Zeit benötige das Dummy im hohen Gras zu finden. Auch das Wenden funktioniert ohne Probleme. Lenas Linie könnte für meinen Geschmack gerader sein. Nach der Aufnahme läuft sie einen so großen Bogen, dass ich sie kurz "Hier" pfeife, worauf sie unmittelbar wieder die Linie zu mir findet.
aufgabe 1Richter Jürgen Laux (D) (19 / 20 Punkte) Ein Gespann sitzt an der Wasserkante. Circa 30 Meter vor den Ansatzpunkt wird leicht rechts eine Markierung geworfen. Der Werfer steht dabei hinter der Linie auf einer etwa 2 Meter hohen Böschung. Das Wasser auf dem Weg zur Fallstelle ist mitunter nur so tief, dass die Hunde nicht schwimmen können. Immer wieder stehen Schilfpflanzen im Wasser, die der Hund überlaufen oder umschwimmen muss. Auf dem Rückweg wird von gleicher Werferposition, nahe an den Fuß des Hanges, auf dem der Werfer steht, eine Ablenkungsmarkierung ins Wasser geworfen. Diese Fallstelle befindet sich also auf der rechten Seite des Ansatzpunktes und ist etwa 20 Meter entfernt. Nach der ersten Dummyübergabe soll der Hund die Verleitung arbeiten. Links neben dem Ansatzpunkt steht in circa 8 Metern Entfernung ein Schütze und schießt in Richtung eines auf der rechten Seite gelegenen kleinen Suchengebietes. In dies soll der Hund nun geschickt werden und soll in der kleinen Suche ein Dummy arbeiten. Lena schießt zur ersten Markierung. Auf dem Rückweg dreht sie deutlich in Richtung der Fallstelle der Verleitung. Ich lasse das unkommentiert, pfeife also nicht. Sie schwimmt schon sehr nah an die Stelle, doch ich bin relativ sicher, dass sie nicht die Idee hat zu tauschen, sondern lediglich die Fallstelle einschätzen können will. Sie dreht dann auch ein, übergibt gut. In der kleinen Suche greife ich zum ersten Mal zum richtigen Zeitpunkt ein, stoppe sie und schicke sie nach links. Sie findet unmittelbar, kommt schön zurück übergibt wieder klasse.
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Hier finden Sie Lenas Urkunde zum Workingtest Stormy Weather 2009 in Allersberg. (PDF - Datei) |
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